Donnerstag | 31. Mai 2012 | 01:13 Uhr
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  • James Bond 007: Ein Quantum Trost

    Thriller, Action | Großbritannien / USA 2008
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      • | Produktion: Olga Kurylenko als Bondgirl Camille

      • Olga Kurylenko sagt über ihre Figur in EIN QUANTUM TROST: „Camille ist eine Frau mit einer tragischen Vergangenheit – ihre Familie wurde vor ihren Augen getötet, als sie noch ein Kind war. Sie hat viel durchgemacht und das hat sie hart gemacht. Sie kennt den Mann, der ihre Familie umgebracht hat und ihre Motivation ist Rache.“

        „Camille ist smart, fokussiert und geschickt“, fährt sie fort. „Sie hat das Zeug zu kämpfen, aber sie scheut sich auch nicht davor, ihren weiblichen Charme einzusetzen. Und weil sie eine Frau ist, traut ihr niemand etwas Verdächtiges zu.“

        „Wenn Camille zum ersten Mal auf Bond trifft, nimmt sie ihn kaum wahr, weil sie so entschlossen und fokussiert auf ihren eigenen Rachefeldzug ist. Aber langsam erkennt sie, dass die beiden in die gleiche Richtung gehen, selbst wenn ihre Ziele nicht genau dieselben sind.“

        „Ich glaube nicht, dass Camille ein typisches Bond-Girl ist“, gibt Kurylenko zu Protokoll. „Sie ist das einzige Mädchen in der Geschichte der Filme, das nicht mit Bond schläft! Camille hat einen sehr starken Charakter, sie weiß, was sie will, und sie ist sehr zielstrebig.“

        Kurylenko musste sich einem harten Training unterziehen, um die Stuntsequenzen zu meistern. Sie erläutert: „Nachdem ich zum ersten Mal das Drehbuch gelesen hatte, war ich supernervös. Ich mochte diese Figur sehr und ich fand es toll, dass sie so sehr in die Action involviert war. Ich wusste, dass jede Menge Arbeit mit Waffen, Stunts, Autos und Sprüngen aus Flugzeugen auf mich zukam – aber wann hat man schon mal die Gelegenheit für so was? Ich habe beim Training für die verschiedenen Stunts mit verschiedenen Menschen gearbeitet – für die Kampfszenen, die Bootsverfolgung, die Fahrszenen. Die Stuntjungs haben mir sehr geholfen, denn alles war eine Frage des Lernens und sie sind fantastische Lehrmeister und konnten mir alles sehr gut erklären. Es gibt eine Szene auf einer Party, in der mich Greene (gespielt von Mathieu Amalric) beinahe von einer sehr hohen Balustrade stößt. Ich habe Höhenangst und als ich das Set zum ersten Mal sah, dachte ich: Das schaffe ich auf keinen Fall – ich gehe ja noch nicht mal auf den Balkon meines Apartments! Aber das Stuntteam nahm mich mit nach oben und hat mir alles ganz langsam und genau erklärt. Sie hatten sehr viel Geduld mit mir und ich habe es am Ende doch geschafft.“

        Auch für den Regisseur Marc Forster findet Olga Kurylenko lobpreisende und bewundernde Worte: „Marc ist sehr talentiert. Ich habe alle seine Filme gesehen und ich liebe sie alle! Er ist ein wahrer Künstler und ich vertraue ihm, was immer er sagt, glaube ich ihm – denn ich weiß, dass er eine Vision hat. Er führt in einer sehr subtilen Weise Regie und es geht ihm nicht um die Action, sondern um die Menschen und das, was sie bewegt.“

        Und als Daniel Craigs „leading lady“ sagt sie über die Arbeit mit 007: „Es ist toll, mit Daniel zu arbeiten. Er ist professionell und stets hoch konzentriert. Er ist absolut fokussiert und nimmt seine Rolle sehr ernst, aber er hat auch einen tollen Sinn für Humor – seine Witze sind wirklich sehr, sehr komisch. Ich glaube, Daniel hat mit seiner Rolle als James Bond so viel Erfolg, weil er ein fantastischer Schauspieler ist, aber sein Aussehen ebenfalls so wichtig ist. Er sieht sehr maskulin und hart aus. Die Kraft, die seine Augen ausstrahlen, ist einfach unglaublich. Ich habe das in einer Szene gespürt – er schaute mich einfach an und durchschneidet mich förmlich mit seinen Augen. Das hat eine unfassbare Kraft.“

        Auch mit Mathieu Amalric, der in dem Film Bonds Gegenspieler Dominic Greene verkörpert, verbrachte Kurylenko viel Zeit vor der Kamera. „Mathieu macht sich unglaublich viele Gedanken über seine Figur“, sagt sie. „Es ist toll, wie er sich von dem Klischee eines Schurken entfernt, denn er geht niemals den einfachen Weg. Er spielt diesen Schurken nicht so offensichtlich, er versucht es zu verstecken. Das liebe ich, denn sein Schurke wirkt so viel erschreckender. Greene ist so schüchtern, so nett und feinsinnig – und plötzlich stößt er dir ein Messer in den Rücken. Mathieu hat einfach großartige Arbeit geleistet.“


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