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  • James Bond 007: Ein Quantum Trost

    Thriller, Action | Großbritannien / USA 2008
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      • | Produktion: Daniel Craig als James Bond

      • Daniel Craig kehrt nach dem Erfolg von Casino Royale, in dem er 2006 sein Debüt als James Bond 007 gab, zu seiner Rolle zurück. „Es fühlt sich so an, als hätte ich zwischendurch nichts anderes gemacht“, sagt er. „Ich war diesmal über einen längeren Zeitraum eingebunden als beim ersten Film und ich hatte schon drei Monate an EIN QUANTUM TROST gearbeitet, bevor wir überhaupt mit den Dreharbeiten begannen. Ein Bond-Film ist wie eine gewaltige Maschine, man braucht eine Menge Schwung, bevor es richtig losgeht. Wir haben kurz nach Weihnachten mit dem Dreh angefangen und alles begann sich exzellent zusammenzufügen.“

        Trotz des rekordebrechenden Erfolgs von Casino Royale hatte sich Craig keine Illusionen über die Aufgabe gemacht, die vor ihm lag. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass es diesmal leichter werden würde, es schien eher noch härter zu sein“, bekennt er. „Wir müssen hohe Erwartungen erfüllen und das ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Wir mussten diesen Film besser machen als den Vorgänger. Die Leute sprechen immer davon, dass Casino Royale ein Aufbruch für Bond ist und dieser Film muss erneut ein Aufbruch werden. Aber wir hatten Marc Forster an Bord, einen sehr visuellen Geschichtenerzähler, und Dan Bradley als Regisseur der 2nd Unit, der unvergleichlich Stunts filmen kann und so viel aus der Action herausholt wie möglich – die Kombination dieser beiden wies unseren Weg. Wir hatten die besten Talente zur Verfügung und konnten den besten Bond-Film wie nur irgend möglich machen. Jeder war begeistert von seiner Aufgabe und freute sich über die Aussicht, etwas völlig Ungewöhnliches zu erschaffen. Wir nehmen die
        Geschichte des letzten Films als Ausgangspunkt, um neue Dinge zu erzählen. Marc Forster hat eine sehr eigene Art, diesen Film zu betrachten und ich persönlich fand gerade das sehr aufregend und reizvoll.“

        EIN QUANTUM TROST stellt die erste direkte Fortsetzung im James-Bond-Franchise dar, und Craig erläutert: „Wir hatten das Gefühl, die losen Enden von Casino Royale zusammenführen zu müssen und den Zuschauern klar zu machen, dass wir zurück sind und einen waschechten Bond-Film machen. Für mich ist der Film etwas, das für sich selbst stehen kann, aber wenn man die beiden Filme zusammenführt, wird man eine unglaubliche Erfahrung machen, denn man sieht eine Fortführung der Geschichte.“

        Über seine Arbeitsbeziehung mit Marc Forster gibt Daniel Craig zu Protokoll: „Marc und ich haben uns schon beim ersten Treffen auf Anhieb verstanden. Ich habe nie daran gezweifelt, dass, wenn wir zusammenhalten und jeder seine Emotionen und Ideen einbringt, wir einen guten Film machen würden. Das ist es unterm Strich, jeder von uns sprach darüber und wir waren einfach auf gleicher Wellenlänge. Marc steht natürlich unter einem enormen Druck – die Erwartungen, Budgetfragen, Locationprobleme, Wetterveränderungen … die Liste kann man endlos fortführen. Aber wir haben weitergemacht und diesen Film zu etwas Neuem werden lassen, das sich individuell von dem letzten unterscheidet. Nicht, weil wir auf Biegen und Brechen etwas verändern wollten, sondern weil es uns wichtig war, die Dinge lebendig und wach zu halten. Marc hat genau dies stark verfolgt und ich bin unglaublich glücklich darüber, dass er sich so ins Zeug gelegt hat.“

        EIN QUANTUM TROST verspricht die doppelte Anzahl an Stunts und Daniel Craig freute sich auf die Gelegenheit, dafür zu trainieren und die Aussicht zu haben, so viele Stunts, wie es die Produktion erlaubt, selbst zu absolvieren. „Wir haben neuen Boden erschlossen“, bringt es Craig auf den Punkt. „Es gibt so viele Variablen in einem Film wie diesem. Auf eine Weise ist es immer noch neu für mich und man muss sich absolut darin vertiefen und so viele Proben und Trainingseinheiten herausschlagen wie möglich. Die Sets sind kompliziert und oftmals richtig gefährlich, also mussten wir ständig voll und ganz bei der Sache sein. Und hoffentlich sieht man das letztlich bei dem Ergebnis.“

        EIN QUANTUM TROST wurde an mehr Locations gefilmt als jeder andere James-Bond-Film zuvor und Craig erläutert, warum: „Ich glaube, die Aufgabe eines James-Bond-Films ist es, uns an andere Orte zu entführen. Es ist wichtig, dass wir dieser Figur dabei zusehen, wie sie an bestimmte Orte reist, die neu und aufregend für uns sind und die uns dazu bringen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein Bond-Film hat mich in eine andere Welt entführt, als ich ein Kind war. Es ist wichtig, dass man die Zuschauer mit an diese Locations nimmt und ihnen zeigt, wie wunderbar, fantastisch und facettenreich die Welt ist. Wenn dies der einzige Grund ist, warum man diesen Film macht – wir haben es erreicht.“
        Daniel Craig nahm auch am Casting-Prozess teil und erinnert sich daran, wie es war, die richtige Schauspielerin für die Rolle der Camille zu finden: „Hübsche Mädchen zu finden, die auch noch schauspielern können, ist nicht so leicht. Wir haben den Kreis eingeschränkt und Olga hat uns bei ihrem Vorsprechen einfach umgehauen. Sie war fantastisch. Sie ist eine exzellente Schauspielerin und sie sieht toll aus … also passte alles zusammen. Sie hat eine famose eisige Ausstrahlung und das ist essenziell für diesen Part, denn sie und Bond sind beide auf einem Rachefeldzug. Sie werden unfreiwillig Partner und das macht ihre Beziehung so interessant – besonders vor dem Hintergrund, dass die Geschichte direkt an die von Casino Royale anschließt, in der sich Bond verliebt hatte und in der sein Herz gebrochen wurde. Das hatte eine sehr große Veränderung in ihm ausgelöst und darum geht es in EIN QUANTUM TROST. Darum machte auch für ihn das Kennenlernen und das Verlieben in jemand anderen überhaupt keinen Sinn.“ Aber dennoch gönnt sich Bond etwas Spaß mit Agentin Fields, die von Gemma Arterton verkörpert wird. „Gemmas Figur ist großartig und sie spielt sie mit Inbrunst. Sie ist eine Agentin, die erst ziemlich ahnungslos wirkt, aber sie ist smarter als man denkt und arbeitet mit Bond im Team zusammen. Der ist immer noch verletzt und betroffen – aber zum Glück gibt es Gemma!“

        Der französische Schauspieler Mathieu Amalric spielt Dominic Greene, den Bond-Bösewicht. „Mathieu ist ein unglaublicher Schauspieler und Bond-Schurken müssen ein gewisses Maß an Intelligenz mitbringen“, erläutert Craig. „Er ist kein irrer Wissenschaftler oder ein verrückter Eierkopf, der die Welt mittels seiner Wissenschaft in seine Gewalt bringen will. Er ist einfach ein aggressiver, hoch intelligenter Mann, der sein Talent nutzt, um die Menschen zu manipulieren und sich so viel Land anzueignen, wie er es in seinem Leben schaffen kann. Und er schert sich nicht darum, wen er dabei verletzt und wer sich ihm in den Weg stellt. Mathieu hat den Part auf Anhieb verstanden und er legte sich dafür voll ins Zeug – und genau das ist es, was man von einem Bond-Schurken haben will.“

        Trotz – oder gerade wegen – der harten Arbeit ist Daniel Craig voller Enthusiasmus. „Ich bin unfassbar aufgeregt angesichts dessen, was wir geschaffen haben. Ich kann es kaum fassen, was wir alles in diesen Film gepackt haben. Wir waren an so vielen Drehorten, der Film sieht fantastisch aus. Ich glaube, wir haben etwas ganz Besonderes erreicht. Nein, ich weiß: Wir haben etwas ganz Besonderes erreicht!“

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