Es ist kurz vor Weihnachten. Henrik und sein 16 Jähriger Sohn Lars bewohnen gemeinsam einen alten Bauernhof in der Uckermark. Die dazugehörige Scheune soll zu einem Hochzeitshotel umgebaut werden. Als Fremde werden sie von den Ansässigen isoliert. Die Beziehung zwischen Lars und Henrik ist in Sprachlosigkeit gefangen. Als Lars von dem Verhältnis seines Vaters zur Tante Jana erfährt, fühlt er sich noch stärker ausgeschlossen. Lars lernt Marie kennen. Die Beziehung, die zwischen beiden entsteht, bedarf keiner Worte. Gemeinsam streifen sie durch die verschneite Landschaft, die wie verzaubert wirkt. Das Familienchaos zum Fest der Liebe scheint perfekt, als überraschend die Mutter von Lars mit ihrem Liebhaber auftaucht. Der zukünftige Ort für Hochzeitspaare wird ein Schlachtfeld der Gefühle.
| Kurzinhalt - 1
Lars lebt mit seinem Vater Henrik auf einem Bauernhof in der Uckermark. Als Neulinge in der Region werden sie ignoriert, ihre Idee, die Scheune in ein Hochzeitshotel umzubauen, belächelt. Und auch in ihrer Beziehung herrscht Sprachlosigkeit. Zu Weihnachten soll Lars zu seiner Mutter fahren. Doch am Bahnhof trifft er Marie und alles kommt anders. Sie nimmt ihn mit auf eine ausgelassene Weihnachtsfeier. Den letzten Zug nach Berlin verpasst er. In der Küche seines Vaters begrüßt ihn Tante Jana, das Verhältnis zwischen ihr und seinem Vater ist offensichtlich. Henrik reagiert aggressiv und Lars fühlt sich überflüssig. Er zieht sich an den Waldsee zurück und durchstreift mit Marie die vom Schnee verzauberte Landschaft.
Als an Heiligabend Lars‘ Mutter mit ihrem Liebhaber auftaucht, ist das Familienchaos perfekt. Lars ist gefangen in einer Welt von Erwachsenen, die nicht aus alten Gewohnheiten ausbrechen können. Das Hochzeitshotel wird zum Schlachtfeld subtiler Wortgefechte. Da geht Lars den ersten Schritt, um das Eis zu schmelzen.