Drama,
Komödie,
Romanze
| Großbritannien / USA 2008
WERBUNG
| Produktion: Vom Papier auf die Leinwand
Obwohl viele Boyles Stil und seine Herangehensweise an das Filmemachen für einzigartig und unverwechselbar halten, bewies er doch erstaunlich großen Respekt vor dem Drehbuch und bemühte sich, jeden Dialog so zu belassen, wie er geschrieben war: „Er hat ein sicheres Gespür für den Rhythmus einer Szene“, sagt Beaufoy. „Nie würde er ohne intensive Rücksprache mit dem Autor etwas ändern, trotzdem gelingt es ihm, seine ganz einzigartige persönliche Vision zu vermitteln. Obwohl er nahezu jedes Wort von mir im Film behalten hat, ist es doch unverwechselbar ein Film von Danny Boyle.“
Umgekehrt betrachtete Boyle das Skript im Drehprozess als Führungslicht. „Unter dem Druck des Drehens unter schwierigen Bedingungen und extremen zeitlichen Beschränkungen war es sinnvoll, Beaufoys Vorlage treu zu bleiben, in der wir gemeinsam einige Änderungen vorgenommen hatten, als er zu den Proben nach Indien gekommen war. Natürlich passieren immer unerwartete Dinge beim Drehen, doch das Drehbuch ist wie ein Tunnel, in den man hineingeht, und je weniger Abzweigungen man nimmt, desto besser. Man setzt es so lebendig, komplex und aufregend wie möglich um und versucht dabei immer, dem Fluss der Erzählung zu folgen.“
Im Vergleich zu den langwierigen Prozessen, unter denen Filme normalerweise entstehen, mit immer neuen Drehbuchversionen, wechselnden Autoren, umfangreichen Anmerkungen und jeder Menge Verzögerungen, wurde SLUMDOG MILLIONÄR extrem schnell produziert „Das war wie ein Schneeball, der immer größer wurde, während er den Hügel herunterrollte“, erinnert sich Ross. „Nichts konnte ihn auf seinem Weg stoppen, der Schneeball nahm seinen Weg und wurde dank Danny immer schneller. Wir haben den Film zusammen mit der Indie-Produktionsfirma Celador entwickelt und finanziert und konnten gemeinsam alle kreativen und finanziellen Entscheidungen sehr schnell treffen.“