Dustin Lance Black, der Drehbuchautor von MILK, schrieb über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg eine ganze Reihe von Drehbuchentwürfen, um das Leben des Harvey Milk zu einem Filmstoff zu verarbeiten. Von Milk gehört hatte Black erstmals Anfang der 90er Jahre, als er am Theater a...
Cleve Jones, dem Black das Skript zu lesen gab, fand es „wundervoll“: „Es hatte eine einfache, klare Struktur, aus der Harveys Stimme deutlich hervortrat; ich konnte ihn in den Worten, die Lance geschrieben hatte, ganz klar hören.“ Jones weiter: „Ich sagte zu ihm: Wenn du fertig bist, dann h...
Wie Dustin Lance Black herausgefunden hatte, waren viele von Milks Zeitgenossen noch am Leben. So konnten die Schauspieler die Person, die sie darstellen sollten, kennen lernen – und es spricht für Milks dauerhaftes Vermächtnis, aber auch für den Enthusiasmus der Filmemacher, dass ...
Dustin Lance Black erzählt: „Am ersten Drehtag konnte ich mich endlich entspannen. Endlich wurde das wahr, wofür ich jahrelang gearbeitet hatte. Ich fing an zu weinen, als ich an diesem Tag einen Regenbogen sah – und auch Cleve Jones standen Tränen in den Augen.“ Jones fügt hi...
Cleve Jones: „Harvey war ein ganz gewöhnlicher Mensch, er war kein Heiliger und er war auch kein Genie. Sein Privatleben war oft ein heilloses Durcheinander, und als er starb, besaß er keinen Cent. Trotzdem hat er die Welt verändert, durch sein Vorbild, durch seine Handlungen. Die...