Mittwoch | 30. Mai 2012 | 22:59 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails > Filminfos
  • FILMDETAILS | Wild Child
  • Wild Child

    Komödie, Romanze | Frankreich / Großbritannien / USA 2008
    WERBUNG
      • | Produktion: Die Besetzung

      • Bei der Besetzung von Poppy war es wich­tig, eine amerikanische Schauspielerin zu fin­den, die als egozentrische, verhätschelte süd­kalifor­nische Jet Set-Prinzessin durchgeht und dann die geradlinige Verwandlung in eine rücksichts­volle, erfrischende englische Schü­lerin glaub­haft macht. Unter den berühmteren Jungschau­spielerinnen fanden die Produzenten mit Emma Roberts die perfekte Mischung. Mit ihrem schauspielerischen Resümee aus der erfolgrei­che Nickelodeon-Serie „Unfabulous”, der Leinwandadaption von „Nancy Drew Girl De­tective” und der Komödie „Aquamarin – Die vernixte erste Liebe” war Emma Roberts genau die richtige junge Frau für den Part.

        Phillips sagt: “Ohne die perfekte Poppy hät­ten wir diesen Film nicht gemacht und Emma stach als Filmstar sofort heraus. Sie war un­glaublich natürlich und außerdem schon ein echter Profi. Sie hatte jahrelang eine eigene Fernsehserie. An diesem Punkt ihrer Karriere war ‚Wild Child’ genau der richtige Film für Emma und sie hat sich als unglaubliches Ta­lent und die beste Wahl für die Rolle erwie­sen.”

        Für die Schauspielerin war Poppy genau der Typ Mädchen, dem sie oft bei ihrer Arbeit in Hollywood begegnet ist. Roberts war be­geis­tert von der Chance, eine gebräunte, blon­dierte und völlig verwöhnte Göre zu spielen, die aus dem Lu­xus ihrer Heimat in Malibu gerissen, und in das enge Gemäuer eines englischen Inter­nats geschickt wird. Der Schauspielerin gefiel, dass Poppy das erste Mal in ihrem Leben ler­nen muss, Verantwortung für ihr eigenes Ver­halten zu übernehmen.

        Emma Robberts sagt: „Als sie aus Amerika nach England kommt ist Poppy ein verwöhntes Mädchen aus L.A., das sich um nichts anderes als sich selbst schert. Aber dann – als sie dort ankommt - beginnt sie, sich zu verwandeln. Sie ist irgendwie gemein, aber ganz tief in ih­rem inneren doch sehr nett. Ich habe noch nie eine Rolle wie Poppy gehabt und es war toll, ein Mädchen zu spielen, das so anders ist.”

        Aidan Quinn wurde als Poppys Vater be­setzt. Nachdem er Dahls Drehbuch gelesen hatte, war es dem Vater zweier Töchter wich­tig, dass man im Film nicht nur etwas zu la­chen bekommt, sondern dass man auch die menschlichen Momente sichtbar macht. „Ich hoffe”, sagt Quinn, „dass die Zu­schauer wirk­lich in die Geschichte hineingezo­gen werden. Sie sollen ein Gefühl dafür bekom­men, wie es ist, ein Teenager mit solchen Pro­blemen zu sein. So können sie Poppys Weg begleiten, auf dem sie neue Freunde, ihre Familie, ein ge­wisses Maß an Disziplin und eine Lebens­richtung findet.”

        Für die Rolle der glamourösen und doch respekteinflößenden Rektorin Mrs. Kingsley konnte die britische Schauspielerin Natasha Richardson gewonnen werden, die damit nach Schlöndorffs gefeierten Margaret Atwood-Adaptation „Die Geschichte der Dienerin” schon zum zweiten Mal gemeinsam mit Aidan Quinn vor der Kamera stand.
        Richardson war nicht nur vom Drehbuch be­eindruckt, sondern brannte darauf, mit ei­nem Regie-Neuling zu arbeiten, der Interesse an pro­fessionellem Feedback hat, das sie und ihre Kollegen zu bieten haben. Ihr gefiel, dass Moore seine Erfahrungen als Cutter mitbrachte und sehr aufmerksam für das war, was die Crew und die Schauspieler zu bieten hatten. Für Ri­chardson war das einer der Hauptgründe für die entspannte Atmosphäre am Set, die auch einen freieren Umgang mit der Komik des Drehbuchs erlaubte.
        Die Schülerinnen der Abbey Mount School für Mädchen werden von der kleinen aber stren­gen Hausmutter beaufsichtigt, gespielt von der schottischen Schauspielerin Shirley Henderson. Poppy kämpft mit aller Wucht gegen die Regeln der Hausmutter, steht aber dabei auf verlorenem Posten.

        Henderson hat einen guten Teil des letzten Jahrzehnts ebenfalls in einem Internat verbracht – allerdings als längst verstorbene Schülerin. Als Darstellerin des Geistes der maulenden Myrtle in den „Harry Potter”-Filmen war sie schon vorher vertraut mit den Dreharbeiten auf Schulfluren. Dieser Film aber hat sie sehr viel mehr an ihre eigene Schulzeit erinnert. „Ich hatte keine leichte Zeit damals, weil ich immer so klein und kindlich für mein Alter war. Ich musste mich immer behaupten und habe die Zeit hinter mich gebracht und nicht sehr ge­nossen. Ich war kein großer Fan der Schule, aber ich habe mich einfach zusammengerissen und im­mer weiter gemacht.“
        Neben den Erwachsenen in Poppys Welt musste natürlich auch das richtige Ensemble junger britischer Darstellerinnen für ihre Ab­bey Mount-Mitschülerinnen gefun­den werden. Es musste eine Gruppe von Mäd­chen sein, mit denen sich ein junges Publikum identifizieren kann. Des Weiteren müssen sie in der Rolle der Internats­schülerinnen glaubhaft wirken.

        „Die Mädchen zu finden, war hart“, erin­nert sich Regisseur Moore. „Es sind Parts für junge Mädchen und in dieser Altsgruppe findet man nicht so leicht Schauspielerinnen mit viel Erfah­rung. Wichtig war für uns eine Gruppe von Mädchen zu finden, denen man abnimmt, dass sie Schülerinnen in einem Internat sind. Wir haben Emma für ein paar Tage eingeflo­gen und sehr viele Mädchen für Proben und zum Vor­sprechen eingeladen. Dann haben wir die Kom­binationen solange ausgetestet, bis wir das bestmögliche Ensemble zusammen hat­ten.“
        Bei diesem Casting wurden auch die Mäd­chen gefunden, die zunächst widerwillig mit Poppy ihr Zimmer teilen müssen. Bevor sie sich dann doch mit ihr anfreunden, ist die junge, zickige Amerikanerin das personifi-zierte Unheil für die frühreife Kate (Kimberly Nixon), die leicht aus der Fassung zu brin­gende Drippy (Juno Temple), Computerfreak Kiki (Sophie Wu) und das praktisch veranlagte Lacrosse-Ta­lent Josie (Linzey Crocker).

        Poppys Erzfeindin – die Schulsprecherin Harriet – wird von Georgia King gespielt und Ruby Thomas und Eleanor Turner-Moss begleiten sie als ihre Sidekicks Jane und Charlotte. Und Rusty O’Hara wurde schließlich als Harriets andauernd gequälte Er­gebene besetzt.

        Als es darum ging, Poppys Schwarm zu be­setzen - Mrs. Kingsleys Sohn Freddie – wandte sich die Produktion an Alex Pettyfer, den Star jugendlichen Agententhrillers „Alex Rider: Operation Stormbreaker”. Pettyfer war die per­fekte Wahl, um Poppy als Freddie den Kopf zu verdrehen. Dummerweise ist er au­ßerdem Har­riets großer Schwarm, auch wenn er ihre Ge­fühle in keiner Weise erwidert.

        In weiteren Rollen sind Daisy Do­novan als nett-naive Sportlehrerin Miss Rees-Withers, Nick Frost as Poppys genialer Hair­stylist Mr. Christopher, Jason Watkins als in­kompetenter Französischlehrer Mr. Nellist so­wie Selina Cadell als Schauspiellehrerin Miss Loughton zu sehen.
        Auf der anderen Seite des Atlantiks wurden Poppys amerikanische Freunde und Familien­mitglieder besetzt mit Lexi Ainsworth als kleine Schwester Molly, Shelby Young als Poppys ehemals – nachdem sie ihr den Freund ausge­spannt hat - beste Freundin Ruby, und Johnny Pacar als entsprechende ehemalige Liebe in Poppys Leben Roddy.

      • | Userwertung

      Wertung: 9.8/10 (4 votes)

      • | Cinefacts bei Facebook
      Facebook Logo
        • | WEITERE INFOS
            •   AKTIONEN