Beim Zivildienst im polnischen Städtchen Oswiecim verliebt sich der 19-jährige Berliner Sven (Alexander Fehling) in die charmante Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka). Oswiecim hat unter seinem deutschen Namen traurige Berühmtheit erlangt. Hier errichteten die Nazis 1940 ihr größtes Vernichtungslager: Auschwitz. Die ungewohnte Sprache, die fremde Umgebung, die historische Bedeutung des Ortes und die Betreuung des mürrischen KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) werden für Sven zur emotionalen Zerreißprobe. Als Ania sich nach Brüssel bewirbt, steht Sven vor der Frage, nach Deutschland zurück zu kehren oder sich seiner Aufgabe und der Liebe zu Ania zu stellen...
| Kurzinhalt - 1
Sven ist der neue Zivi in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz. Seine Aufgaben: Jugendgruppen betreuen und dem alten Krzeminski assistieren, einem überlebenden Ex-Häftling, der Zeitzeugenvorträge hält und die Koffer vergaster Juden restauriert. Krzeminski ist störrisch und barsch, mit ihm ist nicht leicht auszukommen – zumal sich Sven in Ania verliebt, bei der er wohnt, die demnächst wegziehen wird aus Auschwitz: ein ziemliches Gefühlschaos… Mit der Zeit begreift er durch Ania den Schreckensort besser, und er kommt auch Krzeminski, der so Schweres durchgemacht hat, näher.