Um nicht länger allein zu sein, klaut sich Oliver (36), was ihm am meisten fehlt: eine Frau, drei Kinder, eine Oma, einen Opa und einen Hund. Eingemauert im 18. Stockwerk eines leeren Hochhauses und mit ausreichend Essensvorräte für mehrere Monate versorgt, beginnt Oliver den wildfremden Haufen zu seiner Familie zu erziehen. Auf der Küchenwand stehen die für alle verbindlichen Regeln des Zusammenseins. Doch niemand hält sich daran: Die Wünsche, Ängste und Neurosen der neuen "Familienmitglieder" prallen wild aufeinander. Jeder streitet mit jedem. Niemand kann vor den anderen flüchten. Geschweige denn vor sich selbst. Anarchie breitet sich aus. Die perfekte Familie hatte Oliver sich anders vorgestellt. Doch Oliver hält an seiner Vision vom glücklichen Zusammensein eisern fest. Und tatsächlich: Nach und nach merkt ein jeder, dass das Leben "da draußen" noch viel verkorkster ist als das Leben "drinnen bei Oliver".
Wächst doch noch zusammen, was nicht zusammen gehört?
| Kurzinhalt - 1
Der 36jährige Oliver hat keine Familie. Und weil er Weihnachten gerne im Kreise einer solchen verbringen würde, entführt er sich einfach eine, bestehend aus einer Frau, drei Kindern, Oma, Opa und Hund. Essensvorräte für mehrere Wochen und klare Regeln für ein gelungenes Zusammenleben sind vorhanden, aber merkwürdigerweise verhält sich Olivers neue Verwandtschaft nicht so kooperativ, wie er sich das wünschen würde. Anstatt sich auf Weihnachten zu freuen, jagt eine Auseinandersetzung die nächste. Eine glückliche Familie hat sich Oliver da aber anders vorgestellt.