Produzent Craig Baumgarten erkannte im Drehbuch sofort eine „großartige Idee für einen Film. Mit Autor Chris Hauty verstand ich mich auf Anhieb. Schließlich wandte ich mich an Produzent David Zelon, denn er kannte sich mit Free Fight und der entsprechenden Szene bestens aus.“
THE FIGHTERS war für den jungen Regisseur Jeff Wadlow ein Projekt mit vielen Herausforderungen. Große Fights mit hunderten von Statisten mussten gedreht werden. Und als dramatische Schwerpunkte zogen sich durch den Film die Dynamik einer Familienkrise und die Bemühungen eines jungen Mannes, Frieden mit seiner Vergangenheit zu schließen. Auf der einen Seite gab es die komplexen, dynamischen Free Fight-Sequenzen, auf der anderen Seite die ganz von den Charakteren getragene Beziehung zwischen dem Meister und Mentor Jean Roqua und seinem wilden, aufsässigen Schüler Jake. Auch der Drehplan mit langen Tagen und Nächten voller Arbeit war eine Herausforderung, zumal in der mörderischen, feuchten Sommerhitze Floridas.
Gerade aber die emotionalen und körperlichen Aspekte des Projekts nahmen Wadlow für den Film ein. Sie waren die Mühen der damit verbundenen Anstrengungen wert. „Ich verstand sofort, was Jake Tyler emotional durchmachte“, erklärt Wadlow. „Ein Junge, der seinen Vater verliert und auf dieses Trauma mit Wut und Explosivität reagiert. Die tragische Ironie ist natürlich, dass er jetzt mehr denn je eine starke Vaterfigur braucht, die ihm eine wichtige Lektion lehrt: Dass nämlich das Leben für jeden ein Kampf ist und es in unserer Verantwortung liegt, aus jeder Situation das Beste zu machen. Das genau vermittelt ihm sein Coach Jean Roqua. Ich spürte, wie spannend das sein könnte, wie Jake sich körperlich verbessert und sich gleichzeitig auch emotional weiterentwickelt.“
„Was mich außerdem für dieses Projekt begeisterte“, fährt Wadlow fort, „war die Möglichkeit, Fightszenen zu drehen, die man so noch nicht gesehen hat. Es geht hier um Free Fight, eine Sportart, die die verschiedensten Techniken kombiniert. In den USA ist Free Fight im Augenblick der Sport, dessen Popularität am schnellsten wächst, der dabei ist, sogar beliebter als Boxen zu werden. Zwar hat man Free Fight-Szenen schon ein paar Mal im Kino gesehen, aber noch nie so, dass man sich als Zuschauer mitten im Geschehen fühlt. Ich dachte, wenn mir das für den Free Fight gelänge, nämlich wirklich die Details, die Strategien, die Athletik dieser Sportler zu zeigen, dann könnte ich ein Gefühl vermitteln, das den Zuschauer mitten in die sportliche Auseinandersetzung rückt.“