...ihre Rolle:
„Flavia erweckt zerstörte Kunst zu neuem Leben. Ihre ganze Leidenschaft gilt dieser Arbeit, der Restaurierung des alten Freskos mit dem Todesmotiv. Erst später erfahren wir, dass dieses Fresko mit einer persönlichen Tragödie verbunden ist. Als sie Finn zum ersten Mal begegnet, fühlt sie sich sofort von ihm angezogen. Dieses starke Gefühl ist fast schon surreal in seiner Stärke. Flavia spürt eine große Wahrhaftigkeit in Finn und sie bemerkt seinen Schmerz. Beide haben etwas verloren in ihrem Leben und das verbindet sie.“
...Campino:
„Ich kannte Campino vorher gar nicht, seine Band ist in Italien nicht sehr bekannt. Er erzählte mir einmal von einem Konzert hier bei uns, was ihn wohl ziemlich enttäuschte. Weil ich ihn als Rockstar nicht kannte, war es für mich zunächst etwas irritierend, ihn als Campino statt mit seinem richtigen Namen anzusprechen. Campino ist ein wunderbarer Mensch, zu dem man schnell einen guten Draht bekommt. Er kann gut zuhören und schenkt einem viel Aufmerksamkeit – das sind sehr seltene Qualitäten bei einem so großen Rockstar.“
...den Tod:
„Ich musste mich schon früh mit dem Tod beschäftigen. Mein Vater starb sehr jung mit 51 Jahren. Ich war damals erst 17, da macht man sich natürlich viele Gedanken. Wobei der Tod in diesem Film auf einer anderen Ebene vorkommt: Als Tod in der Kunst, als Tod in der Einbildung oder in Träumen. Das ist so völlig anders als was ich selbst erlebte. Für mich war der Tod vor allem ein Schock. Im Film begegnet man dem Tod auf eine philosophische, sogar romantische Art. Das war eine sehr neue Erfahrung für mich.“
...Wim Wenders:
„Ich war überrascht, wie sehr Wim einen beschützt und wie stark er sich um einen kümmert. Beim Namen Wenders dachte ich bislang eigentlich nur an den großen Künstler, an grandiose Bilder und wunderbare Filme. Dass er sich dann so um einen kümmert, wäre mir nie dazu eingefallen. Diese schöne Verbindung mit dem Regisseur hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben.“