„Wenn ich einen Horrorfilm drehe oder einen Thriller, kann ich manches viel technischer angehen als bei einer Komödie“, sagt Sebastian Niemann. „In der Komödie muss ich als Regisseur Gefühle erzeugen, die ständig mitschwingen. Man möchte, dass die Schauspieler möglichst spontan und offen bleiben und wie aus dem Stegreif Dialoge präsentieren, die sie eigentlich schon lange vorher einstudiert haben. Für die Schauspieler ist das nicht einfach, über Monate am Set die nötige Leichtigkeit zu bewahren, obwohl es natürlich sehr harte Arbeitstage sind.“
Dazu Christian Becker: „,Mord ist mein Geschäft, Liebling‘ ist eine wirklich spritzige Komödie geworden. Was ich am Anfang so nicht gedacht hätte: Die weiblichen Zuschauer bekommen eine sehr romantische Geschichte, die Männer freuen sich über die Action und die lustigen Sprüche – das ist wirklich mal ein Film für die ganze Familie, von alt bis jung. Jeder wird sich in diesem Film wohl fühlen. Rückblickend weiß ich, dass es gut war, mehr Wert auf die Lovestory zu legen, denn über den ganzen Film bangen wir mir Rick und Nora: Kriegen sie sich? Beide zeigen eine perfekte Leistung.“
Und Sebastian Niemann fügt hinzu: „Für mich als Regisseur besteht bei einem solchen Film die Herausforderung besonders darin, Leichtigkeit zu erzeugen. Der Film bleibt permanent in Bewegung, ständig entdeckt man neue Facetten der Figuren, das Ganze ist sehr turbulent und transportiert ein lockeres Lebensgefühl. Unser Ansatz war: Der Film soll so viel Spaß machen wie ein Dean-Martin-Song. Und ich hoffe, das ist gelungen.“
Bud Spencer sagt abschließend: „Eine solche Atmosphäre wie hier habe ich in 40 Jahren Filmkarriere und bei meinen 104 Filmen noch nie erlebt. Sebastian Niemann ist ein absoluter Profi. Alle – von Christian über Sebastian, Nora und Rick bis hin zur gesamten Crew – arbeiten mit größter Liebe zum Detail und pflegen einen freundlichen Umgangston, der mich ehrlich überrascht.“
Und Jasmin Schwiers meint: „Wenn der Film nur halb so viel Spaß macht wie die Dreharbeiten, dann sehe ich mir den Film zehn Mal im Kino an!“