Die zehnjährige Awet hat das Herz einer Kämpferin. Als Baby ausgesetzt, wächst Sie zunächst behütet in einem christlichen Kloster in Eritrea auf. Zurück in der Familie gibt ihr Vater sie und ihre Schwester zu einer militärischen Kampfeinheit als „Töchter Eritreas". Awet erlebt dort Freundschaft und Begeisterung für die Ideale der Freiheit, aber auch den ganzen Wahnsinn des Befreiungskrieges. Sie ergibt sich schließlich nicht diesem unwürdigen Krieg, in dem Menschlichkeit und Familienzusammenhalt keine Bedeutung haben. Sie kämpft gegen das drohende Schicksal, denn ihr „Feuerherz", ihr Mut und ihr Gewissen weisen ihr einen anderen Weg.
| Kurzinhalt - 1
Während des eritreischen Unabhängigkeitskrieges gegen Äthiopien in den 80er Jahren wird die achtjährige Awet von ihrem Vater aus der Klosterschule genommen und in ein Rebellencamp gebracht: sie soll dort zu einer Tochter Eritreas erzogen werden. Schnell findet Awet in Ma’aza ein Idol – die fanatisch nicht nur gegen Äthiopien, sondern auch gegen eine konkurrierende Rebellengruppe kämpft… Sie erzieht Kinder zum Dienst an der Waffe; und erst langsam, nach Kämpfen und Flucht, merkt Awet, dass Krieg sinnlos und auf jeden Fall kein Kinderspiel ist.