Manhattan in den 1930er Jahren. Der Theatre District zwischen der 40sten und 54sten Straße erlebt seine Hochzeit. Jeden Abend, wenn die Lichter am Broadway erstrahlen, erfüllt sich für die Schauspieler, Tänzer und Sänger für einen kurzen Moment der Traum von Ruhm und Erfolg. Es ist die Zeit, in der Sternchen über Nacht zu Stars werden.
Einer der schillerndsten Sterne am Broadway ist Orson Welles (Christian McKay). Schauspieler, Regisseur, Visionär und Gründer des legendären Mercury Theatre – ein modernes Universalgenie. Welles ist ein Frauenheld und Egomane, der keine moralischen Skrupel kennt und seine künstlerischen Ziele gnadenlos verfolgt. Welles probt gerade für seine modernistische wie bahnbrechende Inszenierung von William Shakespeares JULIUS CAESAR, als er durch Zufall dem 17-jährigen Richard Samuels (Zac Efron) begegnet. Welles erkennt sofort dessen Talent und bietet ihm kurzerhand die Rolle des Lucius an.
Richard, von der Eintönigkeit der Schule gelangweilt, träumt von einer Karriere am Broadway und ergreift die einzigartige Chance, die sich ihm bietet. Voller Begeisterung taucht er in die aufregende New Yorker Theaterwelt ein und erlebt gemeinsam mit dem Ensemble die Höhen und Tiefen der Proben, die auf Hochtouren laufen.
Fasziniert von dem Treiben auf und hinter der Bühne lernt Richard doch bald auch die Schattenseiten der schillernden Branche kennen und muss erfahren, dass Glanz und Ruhm ihren Preis haben. Die Anspannung unter den Schauspielern ist groß, denn ein Misserfolg könnte das Aus für das Theater bedeuten. Der Probenalltag entpuppt sich als knallhart und das Team hat unter der herrischen und impulsiven Art von Welles zu leiden, der ein unbarmherziges Regiment führt, das keinen Widerspruch duldet.
Hinter dem Vorhang regieren Intrigen, Verführung und (Ent)-Täuschung und Richard muss erkennen, dass schauspielerisches Talent allein nicht ausreicht, um sich in dieser Welt zu behaupten. Jeden Tag aufs Neue muss er sich beweisen und den Respekt der Kollegen verdienen – vor allem Welles provoziert ihn immer wieder und führt ihn an seine Grenzen.
Ein Lichtblick in dem verwirrenden Geflecht undurchschaubarer Beziehungen und Ränkespiele ist die erfahrene Regieassistentin Sonja Jones (Claire Danes). Als rechte Hand von Welles kennt sie die Gesetzmäßigkeiten der Branche und macht Richard mit den Spielregeln vertraut. Obwohl Sonja aufrichtige Sympathie für den Nachwuchsschauspieler empfindet und eine Nacht mit ihm verbringt, verfolgt auch sie ehrgeizige Karrierepläne. In der Hoffnung, von Welles’ Prestige, Einfluss und Kontakten zu profitieren, lässt sie sich auf eine Liaison mit ihm ein – wohl wissend, dass Welles verheiratet ist und seine Frau ein Kind erwartet.
Richard missbilligt Sonjas Handeln, will sie aber trotzdem nicht verlieren. Mutig stellt er Welles zur Rede und konfrontiert ihn mit seinem unmoralischen Verhalten. Ein Fehler, denn niemand kritisiert Orson Welles ungestraft und Richard muss leidvoll erfahren, was es bedeutet, die Macht des brillanten Regisseurs zu unterschätzen – er wird gefeuert. Zu allem Überfluss gibt ihm Sonja auch noch zu verstehen, dass sie an einer ernsthaften Beziehung nicht interessiert ist.
Seine erste große Liebe entpuppt sich als Illusion und sein Traum von einer Theaterkarriere droht zu platzen. Richard ist verzweifelt und will aufgeben. In letzter Sekunde überzeugt ihn sein Schauspielkollege Joseph Cotten (James Tupper) davon, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen. Sein Rat: Richard soll über seinen Schatten springen und sich bei Orson entschuldigen. Welles akzeptiert die Entschuldigung, Richard ist wieder an Bord und feiert sein Broadway-Debüt. Die Premiere von JULIUS CAESAR ist ein grandioser Erfolg und sorgt wie erwartet für Furore. Getragen von der euphorischen Stimmung sieht sich Richard am Ziel.
Doch kaum ist der Premierenapplaus verklungen, reißt ihn die Realität umso tiefer in den Abgrund. Welles hat ihn getäuscht und Richards Entschuldigung nur zum Schein angenommen, um die Aufführung nicht zu gefährden. Nun – da genug Zeit bleibt, um nach einem Ersatzdarsteller zu suchen – verstößt er den in Ungnade Gefallenen. Eine Woche voller magischer Momente, großer Erwartungen und tiefer Enttäuschungen geht für Richard zu Ende. Doch ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen und die Generalprobe des Lebens ist bestanden.