Mittwoch | 30. Mai 2012 | 19:56 Uhr
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  • Die Girls von St. Trinian

    Komödie | Großbritannien 2007
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      • | Produktion: Die Entstehung des Projekts

      • Der Grundstein für DIE GIRLS VON ST. TRINIAN wurde bereits 2002 gelegt als Oliver Parker, Barnaby Thompson, Rupert Everett und Colin Firth gemeinsam an dem Film The Importance of Being Earnest (Ernst sein ist alles, 2002) arbeiteten. Everett, der schon lange ein Fan der populären St.

        Trinian’s-Geschichten war, kam auf Thompson mit der Idee zu, eine der beliebtesten Institutionen des Landes zu neuem Leben zu erwecken.
        Auch Parker erinnert sich an den Enthusiasmus, mit dem Everett sich auf den Film stürzte und schon konkrete Rollen für sich im Kopf hatte: „Rupert wollte schon sehr lange einmal mehrere Personen im gleichen Film spielen. Weil er sich gut auskannte mit den Komödien der Ealing Studios, nannte er Kind Hearts and Coronets (Adel verpflichtet, 1949) als ein Beispiel dafür, wie man eine solche Idee gelungen umsetzen kann.“

        Bezüglich der Inspiration für sein neues Kapitel in der „St. Trinian’s“-Geschichte, lässt Parker keinen Zweifel daran, dass seine Produktion den originalen Zeichnungen von Ronald Searle genauso viel verdankt wie den früheren Filmversionen: „Searles Bilder mit ihren gotischen Einflüssen und dem anarchischen Witz haben mich sehr beeinflusst, und wir waren froh, das auch auf der Leinwand sichtbar machen zu können.“

        Thompson und Parker waren nicht die einzigen, die sich von den Originalzeichnungen inspirieren ließen. Auch den Drehbuchautoren Piers Ashworth und Nick Moorcroft war sofort klar, dass Searles Arbeiten für die Figuren des Films von enormer Bedeutung sein würden, als sie den Auftrag für eine „St. Trinian’s“-Neufassung bekamen. „Es war wichtig, dass die neuen St. Trinian’s-Mädchen nicht nur so anarchistisch und unabhängig sind wie die alten, sondern dass sie auch generell als starke Frauen ihren Ursprüngen gerecht würden“, betont Moorcroft. „Als Oliver and Barnaby mit der Idee zu DIE GIRLS VON ST. TRINIAN zu uns kamen, wussten wir sofort, was sie im Sinn hatten. Es ging darum, eine klassische Vorlage zu modernisieren und dabei trotzdem den Geist der alten Filme aufrechtzuerhalten“, fügt Ashworth hinzu.

        Sowohl die Filme als auch Ronald Searles Zeichnungen verströmen den Geist von Freiheit, Selbstbestimmung und Unangepasstheit, der heute noch von genauso großer Bedeutung ist wie damals. Auch an der Wärme und der Exzentrik der früheren Filme wollten Parker und Thompson festhalten, denn „im Grunde“, so Thompson, „ist DIE GIRLS VON ST. TRINIAN ein Film über eine dysfunktionale Familie, in die wir uns verlieben und zu der wir gehören wollen.“

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