Ein Mann flickt die Naht einer Anzugsjacke, als ein Vogel durchs offene Fenster in seine Wohnung fliegt. Der Mann ergreift das Tier behutsam und wirft es zum Fenster in die Freiheit hinaus, doch wenig später ist der Spatz wieder da und läßt sich häuslich nieder. Lächelnd läßt der Mieter den Gast im Zimmer zurück, schwingt sich auf sein Fahrrad und macht sich gut gelaunt auf den Weg in sein Stammlokal zum Frühstück mit drei Freunden, die bereits beim Imbiß zusammen sitzen. Wie sich bald heraus stellt, verdienen die Männer ihren Lebensunterhalt als Taschendiebe, und der sympathische Mann mit dem Vogel ist Kei (Simon Yam), ihr Anführer. Die anderen sind: Bo (Ka-tung Lam), ein Spieler, der Kei die Führungsrolle streitig machen möchte; Sak (Wing-Cheong Law), ein gemütlich wirkender Pykniker mit Brille, der nicht viele Worte macht; und Mac (Kenneth Cheung), der als jüngster im Bunde vor allem Mädels im Kopf hat.
Nach dem Essen gehen die vier ans Werk. Geschickt erleichtern sie Fußgänger, vor allem Ausländer, um ihre Brieftaschen - sehr professionell, ein perfekt zusammen arbeitendes Team. Dann wird die Beute geteilt, und die vier gehen ihre eigenen Wege. Kei widmet sich seinem Hobby: Fröhlich durch Hongkong radelnd macht der Amateufotograf mit einer alten Kleinbildkamera Schnappschüsse, später montiert er eine zweiäugige Spiegelreflexkamera aufs Stativ und fotografiert eine bildschöne, fremde Frau (Kelly Lin), die ihm vor die Linse läuft. Sie rennt fort, schaut sich nervös um, als würde sie verfolgt, und tatsächlich scheint ihr eine schwarze Limousine nachzufahren. Bo hockt derweil in einer Spielhölle und versucht sein Glück am Kartentisch.
Da setzt sich eine junge Dame neben ihn - es ist die gleiche, die zuvor fotografiert wurde! Dem professionellen Dieb fällt sofort die teure Luxusarmbanduhr am Handgelenk der attraktiven Nachbarin ins Auge. Ein Flirt der beiden führt zum Wettrinken mit Rotwein in einem Restaurant, Glas um Glas auf ex. Als die Frau einnickt, will Bo ihr schon die Uhr vom Arm streifen, da schreckt sie abrupt wieder hoch. Es wird weiter Wein geschluckt. Am Ende ist es Bo, der betrunken schläft mit dem Kopf auf dem Tisch - als er aufwacht, ist die Zechkumpanin verschwunden, mit s e i n e r Armbanduhr.
Als nächstes sieht man die enigmatische Schöne hinter Sak in einem Fahrstuhl stehen. Ein Luftballon sinkt von der Decke des Lifts zwischen die beiden, sie drückt ihn erst mit der Brust und dann mit dem Becken aufreizend gegen den klei en Ganoven, der selig lächelnd die unerwarteten Annäherung genießt - bis ein Knall ihn aus seinen Wunschträumen reißt. Schlaff liegt der zerplatzte Ballon am Boden, doch zu Saks Überraschung steckt ihm das frivole Fräulein einen Zettel mit ihrer Telefonnummer zu. Dann, es ist schon dunkel, steht die geheimnisvolle Verführerin neben einem schicken 60er Jahre-Cabriolet deutscher Bauart am Rande einer Landstaße und hält einen Motorroller an. Der Fahrer ist kein anderer als Mac, dem ihr reizvoller Anblick die Sprache verschlägt. Er soll sie in die Stadt chauffieren, sie steigt auf und schmiegt sich eng an den Jüngling, den sie zum Abschied nach seiner Nummer fragt. "Ich ruf Dich an."
Zu Schluß ist Kei an der Reihe. Die Lady bremst den Radfahrer aus und lädt ihn zu einer nächtlichen Spritztour in ihrem Cabrio ein. Statt Kei mit Worten zu betören, saugt sie lasziv an seiner Zigarette und schlägt vor, zusammen auf sein Zimmer zu gehen. Sie wohne gleich gegenüber von ihm. Sie schaut sich in Keis Wohnung kurz um rennt rasch wieder raus - doch zuvor hat der Meisterdieb ihr noch die Brieftasche geklaut.
Ihr Personalausweis ist auf den Namen Lei-chun Chung ausgestellt, gebürtig in der Volksrepublik China. Wie sich herausstellt, ist sie die Konkubine eines schwerreichen, über 40 Jahre älteren Geschäftsmanns namens Kim-tong Fu (Hoi-pang Lo), dessen Gattin längst verstorben ist. Er verwöhnt Lei-chun mit Luxus und schenkt ihr wertvollen Schmuck, doch glücklich ist die anscheinend aus armen Verhältnissen stammende junge Frau nicht in ihrem goldenen Käfig. Sie will raus aus Hongkong, zurück in die Heimat, ihr eigenes Leben führen. Dazu braucht sie ihren Reisepass, doch der ist außer Reichweite verwahrt im Tresor ihres Gönners. Sicherheitshalber läßt der listige Fu seine Geliebte auf Schritt und Tritt überwachen, Fus Leibwächter Lung (Suet Lam) behält sie heimlich im Auge.
Daher sind dem eifersüchtigen Herrn Fu auch Lei-chuns Tändeleien mit den Taschendieben nicht verborgen geblieben, und er läßt die vier von gedungenen Schlägern krankenhausreif prügeln. Kei und seine Jungs denken, dass Lei-chun ihnen das eingebrockt habe. Mit Verbänden am Kopf (Mac), Arm (Kei) oder Bein (Bo und Sak) lauern die Versehrten der Frau auf, verfolgen sie mühsam und stellen sie auf einem Hausdach schließlich wütend zur Rede. Lei-chun offenbart sich ihnen, bittet um Verzeihung und um Hilfe: Die Diebe sollen den Reisepass aus Fus Tresor stehlen, das war von Anfang an das Ziel der Verführungsversuche. Bis auf Kei reagieren die Männer gerührt und lassen Lei-chun laufen. Zum Abschied küßt sie Bo noch kokett auf den Mund und gibt ihm seine Armbanduhr wieder - Gesten, die Wirkung zeigen. Bo ist entschlossen, gegen Fu vorzugehen, und legt sich mit Kei an, der das für unklug hält. Sak und Mac sind auf Bos Seite, und am nächsten T sitzt Kei allein im Restaurant am Tisch.
Derweil verüben die drei anderen einen Anschlag auf Herrn Fu: Bei seinem Arztbesuch wollen sie den T resorschlüssel des alten Herren stibitzen, was ihnen sogar gelingt. Doch der gerissene Fu reagiert schnell, einer seiner Leute nimmt ihnen den Schlüssel sogleich wieder ab! Wenig später bekommt Kei Besuch von Fus Leibwächter Lung, der ihn höflich auffordert, beim Boss vorzusprechen. Dort sitzen bereits Bo, Sak und Mac mißmutig zusammen, und Lei-chun hat sich mit T rauermiene ihrem Schicksal als Geliebte des alten Mannes ergeben. Herr Fu dagegen ist in Hochstimmung, schüttelt Kei kräftig die Hand und macht sich anschließend über ihn lustig, weil er ihm dabei unbemerkt die Armbanduhr abnehmen konnte. In jungen Jahren, tönt Fu großspurig, sei er selber ein Meisterdieb gewesen, und besser als so ein "Jüngelchen" wie Kei oder irgend jemand anderes heute. Um seinen drei Kumpanen nochmalige schmerzhafte Körperstrafen für ihren Raubversuch zu ersparen, befiehlt Kei ihnen, dem großen Boss Respekt zu erweisen und sich förmlich bei ihm zu entschuldigen. Gut gelaunt läßt Fu sie ungeschoren gehen.
Doch Kei kehrt um, allein zurück zu Fu. Durch den Gesichtsverlust in Stolz und Ehre verletzt fordert er den Alten auf, Lei-chun freizugeben: Man könne Liebe nicht erzwingen. Überraschenderweise holt Fu den Reisepass aus dem Tresor, übergibt ihn an Kei und schlägt siegessicher einen Wettkampf der Taschendiebe vor: Wenn Kei das Dokument danach noch immer bei sich hat, ist Lei-chun frei. Wenn Fu aber den Pass aus Keis Anzugtaschen entwenden kann, werden dessen Hände abgehackt und die Frau muß bei Fu bleiben, bis das der Tod sie scheidet. "Kein Problem", sagt Kei, und auch Leichun stimmt schweren Herzens zu. Mit Rasierklingen und Regenschirmen bewaffnet treten Fu und Kei mit ihren Männern gegeneinander an, zum Showdown auf der Straße bei Nacht und strömendem Regen.