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  • Mein Kampf

    Drama, Komödie, Satire | Deutschland / Schweiz / Österreich 2009
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      • Im Jahre 1910 reist der junge Hitler aus der tiefsten österreichischen Provinz nach Wien, um als Maler die ganze Welt zu erobern. In einem Männerheim in der Leichengasse mietet er sich ein, um dem großen Tag der Aufnahmeprüfung an der „Akademie der bildenden Künste“ entgegenzufiebern. Die schäbige Baracke, die von unzähligen Arbeitern und Landstreichern bevölkert wird, teilt er sich mit zwei Juden: Dem windigen Bibelverkäufer Schlomo Herzl und dem Kosher-Koch Lobkowitz, der behauptet, Gott zu sein. Mitunter vollbringt er tatsächlich Wunder.

        Der altersweise Schlomo will ein eigenes Buch schreiben: „Mein Leben“ findet wenig Anklang, „Mein Kampf“ dafür umso mehr. Auch Adolf Hitler ist begeistert. Der gastfreundliche, menschenliebende Schlomo fühlt sich verantwortlich für den ungestümen Hitler und nimmt sich seiner an.

        Doch für Hitler, der seine Talente maßlos überschätzt hat, bricht eine Welt zusammen, als ihn die „Akademie der bildenden Künste“ Tage später bereits zum zweiten Mal ablehnt. Und wieder ist es der gute Schlomo, der ihm zu Hilfe eilt, als er sich in seiner Hoffnungslosigkeit das Leben nehmen will.

        Das Verhalten des mittellosen, immer aufsässiger werdenden Hitler, der in der Schere zwischen eigenem Größenwahn und bestätigter Talentfreiheit in Hass und Paranoia versinkt, wird für Schlomo immer unerträglicher. Hitler nutzt Schlomo, der für ihn kocht, wäscht und ihm sogar den Bart stutzt, schamlos aus und macht ihm obendrein das junge Gretchen abspenstig. Ironischerweise ist es ausgerechnet Schlomo, der Hitler empfiehlt, sein Glück in der Politik zu suchen. Über gewisse Führungsqualitäten verfüge er ja scheinbar. Wenig später findet Hitler Anschluss an eine radikale Gruppe, der zum Durchsetzen ihrer ehrgeizigen Ziele jedes Mittel recht ist. Er stellt sich schließlich an deren Spitze.

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