Seit der ersten Folge im Jahr 2006 hat sich die TV-Serie „Hannah Montana“ zu einem popkulturellen Phänomen entwickelt: Emmy®-Nominierungen, Spitzen-Einschaltquoten und eine ständig wachsende, treue Fangemeinde. Die Figur eines jungen Popstars, der abseits des Ruhms ein normales Leben führen möchte, vereint ganze Familien vor dem Fernseher. In den ersten zwei Jahren belegte die Show den 1. Platz der US-Quoten-Charts unter den Kabelserien für Kinder von 6 bis 14 Jahren.
„Weil die Figur ,Hannah Montana’ und das Konzept der Serie eigentlich identisch sind, ließ es sich auch sehr leicht auf einen Film übertragen“, so Produzent Gough. „Im Grunde genommen ist es ein Superhelden-Film für Mädchen. Hannah ist eine normale Highschool-Schülerin bei Tag, Popstar am Abend und hat Identitäts-, Familien- und Beziehungsprobleme. Weil sich alle Kinder und Jugendlichen, die sich mit genau denselben Problemen auseinandersetzen müssen, ziemlich machtlos fühlen, erfüllt sie mit Perücke und Bühnen-Outfit den Wunschtraum aller Teenies, indem sie sich quasi in eine mächtige Superheldin verwandelt.“
Der Disney Channel und die Erfinder und ausführenden Produzenten der Serie, Michael Poryes und Steve Peterman, besetzten die charismatische, damals 13-jährige und völlig unbekannte Miley Cyrus in der Titelrolle und stellten ihr ein starkes Ensemble zur Seite: Dazu gehört ihr gelassener, kluger und verwitweter Vater (Billy Ray Cyrus), ihr älterer, doch nicht unbedingt schlauerer Bruder Jackson (Jason Earles), und ihre treue beste Freundin Lilly (Emily Osment).
Nachdem Miley und Billy Ray für die Rollen feststanden, stimmten Poryes und Peterman die Serie auf die echte Cyrus-Vater-Tochter-Beziehung ab. Deshalb stammen die Figuren aus einem kleinen Ort in Tennessee und sind erst kürzlich nach Los Angeles gezogen. Beide sind Singer-Songwriter und ihre Dialoge stecken voller Südstaatensprüche und Erinnerungen. Das tolle Vater-Tochter-Gespann sorgte augenblicklich für einen höchst vergnüglichen Mix aus Musik und Comedy, bei dem man zwischen Miley und Billy Ray und ihren Serienfiguren Miley und Robby Ray bald kaum noch unterscheiden konnte.
„Die Kunst imitiert das Leben imitiert die Kunst oder so ähnlich“, sagt Billy Ray Cyrus über ihre Filmrollen. „Wir haben das so nie geplant. Aber es hat sich nun mal so entwickelt, und Miley und ich haben dann beschlossen, hart dafür zu arbeiten, damit es so echt wie möglich wirkt.“