Musik spielt in HANNAH MONTANA – DER FILM eine noch wichtigere Rolle als in der Serie. Durch die Reise von Los Angeles nach Tennessee erfährt das Publikum, wie tief das Leben der Stewarts in der Musik verwurzelt ist.
„Peter Chelsom sagte immer, die Zweitsprache der Stewarts sei die Musik, und das trifft in unserem Film den Nagel auf den Kopf“, so Gough.
Laut Chelsom sind die vielen Songs so eng mit der Handlung verknüpft und im Film und den Figuren verankert, dass HANNAH MONTANA – DER FILM Musical-Feeling verströmt, ohne im engen Sinne eines zu sein. „Wir bewegen uns immer hart am Rand eines Musicals, sind aber viel integrativer vorgegangen. Songs sollten immer Teil eines Films sein und sich nicht davon abgrenzen. Die Zuschauer werden die Musik manchmal gar nicht wirklich bemerken, weil sie so gekonnt die Geschichte vorantreibt.“
Beispielsweise der Song „The Climb“: Als Miley merkt, wie sehr Hannah Montana das Verhältnis zu ihrer besten Freundin Lilly, ihrem Bruder, ihrem Vater, ihrer Großmutter und Travis verändert, drückt sie ihre Verwirrung und Reue mit diesem selbst geschriebenen Song aus.
„Das Lied fasst die Lektionen zusammen, die sie im Film gelernt hat“, sagt Gough. „Ein epochaler Song und eine kraftvolle Ballade aus der Feder des Songwriter-Paars Jessi Alexander und John Mabe aus Nashville.“
Insgesamt performt Miley/Hannah zwölf neue Songs im Film, darunter „Let’s Get Crazy“, „Butterfly Fly Away“ und „You’ll Always Find Your Way Back Home“.
Der innovative Musikmix des Films umfasst Pop, Rock, Country, Hiphop und sogar hawaiianische Klänge. „Wir wollten auch die musikalische Bandbreite ausdehnen und sie weiterentwickeln, damit sie zu Mileys Teenageralter passt“, sagt Chelsom. „Ich habe nie bessere musikalische Erfahrungen bei einem Film gemacht.“
Ein weiterer musikalischer Höhepunkt ist Billy Ray Cyrus’ Performance während des Fundraisings für Crowley Meadows. Er singt (als Robby Ray Stewart) das Titelstück seines jüngsten Albums „Back to Tennessee“. Geschrieben von Cyrus, Tamara Dunn und Matthew Wilder, drückt es Billy Rays Sehnsucht an seiner Herkunft aus und verbreitet echte Südstaaten-Atmosphäre.
Singer/Songwriterin und Megastar Taylor Swift stieß zu dem Projekt, als die Produzenten sie baten, ihre Musik verwenden zu dürfen. Sie war so begeistert, dass sie jetzt selbst einen ihrer Songs im Film spielt.
„Die Disney-Studios wünschten sich einen Song, bei dem man sich wunderbar verlieben kann, so etwas wie einen Country-Waltz. Ich schlug ,Crazier’ vor und sie waren begeistert“, sagt Swift. Außerdem ist sie Koautorin der Abschlussnummer „You’ll Always Find Your Way Back Home“.
Ein Song, der garantiert jeden zum Tanzen animiert, ist „Hoedown Throwdown“, von den Filmemachern auch scherzhaft „Mileys Macarena“ genannt. Eine Hiphop-Country-Fusion, mit der Miley Stewart die Spendenaktion in Schwung bringt.
„Wir nannten es lange ,The Project’“, sagt Chelsom. „Ich wollte einen Song, dessen Text aus der Anleitung zu einer Tanz-Choreografie besteht wie bei ,Macarena’ oder dem ,Funky Chicken’. Damit zeigt Miley, wie unglaublich albern und lustig sie sich bewegen kann. Sie ist so ungezwungen und unbekümmert, das wollte ich unbedingt festhalten.“
Weil der Tanz und der Song mehr oder weniger identisch sind, mussten die Songwriter, der Choreograf Jamal Sims, Miley und die Filmemacher für die Musiknummer eng zusammenarbeiten. Herausgekommen ist die mitreißende, scheinbar improvisierte Tanznummer „Hoedown Throwdown“, in der Miley Stewarts Hiphop-Pop-Style und ihre Country-Wurzeln großartig miteinander verschmelzen.