Donnerstag | 31. Mai 2012 | 16:52 Uhr
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  • Hannah Montana: Der Film

    Musik, Komödie, Jugendfilm | USA 2009
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      • | Produktion: Realität und Fiktion

      • Die Rückkehr einer Figur zu ihren Wurzeln gehört zu den klassischen Geschichten. Doch HANNAH MONTANA – DER FILM geht weiter, weil darin die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischen. So wie Miley Stewart/Hannah Montana nach Crowley Corners, Tennessee zurückkehrt, brachte der Film Miley Cyrus, ihren Vater und ihre Kostars in die tatsächliche Heimatstadt der Cyrus’ zurück: Nashville. Dort konnte sich die junge Schauspielerin nach ihrem kometenhaften Aufstieg endlich wieder einmal richtig zuhause fühlen.
        „Es ist total wichtig, sich selbst und seiner Familie treu zu bleiben“, sagt Miley. „Ich hoffe, dass das Publikum nach dem Film das Gefühl hat, bei mir zuhause gewesen zu sein. Sie sollen Nashville erleben, denn diese Stadt bedeutet mir alles. Nashville hat mich geprägt.“

        Weil Tennessee sowohl für Hannah Montana als auch für den Cyrus-Clan so wichtig ist, war klar, dass dort an Originalschauplätzen gedreht werden sollte. Tennessee wurde, genau wie Los Angeles, wichtiger „Nebendarsteller“ des Films. Die Gegend repräsentiert Mileys und Hannahs echte und fiktionale Wurzeln. Für Billy Ray Cyrus bedeutete die Heimkehr zur Familienfarm, auf der Miley aufgewachsen ist, bis sie 13 Jahre alt war, ebenfalls etwas Besonderes. „Nach Drehschluss kletterte sie auf Bäume oder ging reiten, genau wie früher, als sie noch ein kleines Mädchen war. Da war sie wieder ganz Miley“, sagt er.

        Und auf die ist er mächtig stolz. „Nicht nur als Vater, sondern auch als Musiker. Wenn ich mir die Songs anhöre, die sie schreibt …“, so Billy Ray.
        „Auch als Schauspielerin hat sie sich prächtig entwickelt, von einer Komödiantin à la Lucille Ball zu einer Figur mit richtig Tiefgang. Klasse! Sie wird viele Kinder in der Welt dazu ermutigen, ihren Träumen zu folgen, das zu tun, was sie wirklich möchten, und niemals aufzugeben.“
        Ungeachtet der Zuversicht, die sie in anderen auslöst, hatte sie selbst ganz schönen Bammel vor der Rolle. Sie sei sehr dankbar, dass sie die Charaktereigenschaften durch die Serie über einen längeren Zeitraum entwickeln konnte.

        „Das war am coolsten bei dem Film; dank der TV-Show war ich mit der Figur sehr vertraut. Trotzdem stand ich die Hälfte der Dreharbeiten Todesängste aus. Einen Spielfilm zu drehen, ist eben etwas völlig anderes. Da fängt man nochmal ganz von vorn an“, sagt Miley. „Wenn Regisseur Peter Chelsom sagte, ,OK, das war glaubwürdig’, dachte ich − glaubwürdig, was meint er damit? Bis ich verstanden habe, dass eine Fernsehserie viel unrealistischer sein darf als ein Film, schließlich erwartet man bei einer Sitcom für Kinder verrückte Albernheiten. Bei einem Film ist es anders. Peter sagte immer zu mir: ,Mach nicht zu viel, ganz wenig, eigentlich brauchst du fast nichts zu tun.‘“

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