Bereits zum zweiten Mal ist auch Filmkomponist Alexandre Azaria mit auf der Reise. Über seine Arbeit an der Filmmusik berichtet der perfektionistische Arrangeur: „Für Transporter 2 hatte ich ein wiederkehrendes musikalisches Thema komponiert, das es im ersten Teil der Transporter-Reihe noch nicht gab. Meine Idee war, dieses Leitmotiv aufzugreifen und es neu zu interpretieren und umzugestalten, um die Entwicklung der Hauptfigur und die Persönlichkeit des Regisseurs widerzuspiegeln, die mich beim Komponieren immer beeinflusst. Ich wollte, dass die Musik an der Reise von Marseille nach Odessa teilnimmt: je näher Frank und Valentina der Ukraine kommen, um so mehr färben osteuropäische Einflüsse die Musik, wie z.B. die Musik der Bulgarian Voices. Eine andere Herausforderung in diesem Filmgenre liegt in den Actionszenen, die acht bis neun Minuten dauern können. Dabei ist es wichtig, sich auf den Rhythmus und die Spannung einzustimmen, die sich in der Actionsequenz immer höher und höher schrauben. Im Allgemeinen achte ich überhaupt nicht auf das Genre, ich denke nur daran, was die Zuschauer fühlen sollen. In TRANSPORTER 3 sind wir zwar in einem Actionfilm, doch er enthält auch sehr romantische Momente, die über die Musik wiedergegeben werden.“