Hermann Bremer ist Mitte 20, als er nach einem kurzen Heimaturlaub bei Frau und Kind nicht mehr auf sein Boot zurück, sondern zur Verteidigung Hamburgs abkommandiert wird. Endkampf an der Heimatfront lautet die euphemistische, propagandistische Umschreibung dieses Himmelfahrtskommandos. Am Abend vor seinem Einsatz lernt er vor einem Kino die deutlich ältere Lena kennen. Als ihm Lena nach einer Liebesnacht vorschlägt zu bleiben und sich nicht weiter den Gefahren des Krieges auszusetzen, willigt er ein.
Von da an ist Bremer in den Augen der Militärgerichtsbarkeit ein Deserteur, dem bei Entdeckung die Erschießung durch ein Standgericht droht. Nur auf Strümpfen darf sich Bremer in Lenas Wohnung bewegen und dennoch werden Lenas Nachbarn misstrauisch, allen voran der Veteran und Hauswart Lammers. Die Wohnung nicht verlassen zu können, keinen Kontakt zur Außenwelt zu haben und jederzeit bei einer Routine Kontrolle von Lammers entdeckt zu werden, zehrt sehr an Bremers Nerven und so wird die Stimmung zwischen Lena und ihm mit der Zeit immer angespannter. Das sich draußen etwas verändert hat, kann Lena als der erste Jeep der Alliierten unten auf der Straße am Haus vorbei fährt, nicht länger vor Bremer verbergen.
Sie erzählt ihm, dass es einen Waffenstillstand zwischen Engländern und Deutschen gegeben hätte, wodurch das Standrecht weiter gilt. Bremer, der im Krieg aufgewachsen ist und in seinem Denken unweigerlich von ihm geprägt ist, freut sich über die neue Lage und hofft, dass mit Hilfe der Engländer die Russen endgültig besiegt und die deutschen Ostgebiete zurückerobert werden können. Lena lässt Hermann seinen Krieg spielen, in der Hoffnung, dass er so noch ein paar Tage bei ihr bleibt. Zum ersten Mal aufbegehren gegen Hermann und seine vermeintliche Sicht der neuen Lage wird Lena als die Alliierten Bilder aus den Konzentrationslagern veröffentlichen ...