Die UdSSR im Jahr 1984. Alles beginnt ganz harmlos: Artjom, Professor für wissenschaftlichen Atheismus, besucht seinen Bruder Miša, Oberst der Armee. Sie sprechen über den Krieg in Afghanistan und ihre Angst um die orientierungslose Jugend. Als Artjom zurück nach Leningrad fahren will, hat er eine Autopanne und bittet auf einem einsam gelegenen, ärmlichen Gehöft um Hilfe. Die Bewohner verhalten sich merkwürdig, reparieren jedoch das Auto. Etwas später in der gleichen Nacht kommt Valera, der Verlobte von Mišas Tochter Liza, mit Angelica, einer Freundin von Liza, zum Gehöft, um dort schwarz gebrannten Wodka zu kaufen. Nach einem Besäufnis nimmt der Aufenthalt eine dramatische Wendung, die Ereignisse kulminieren in einem Mord und der Entführung von Angelica. Täter ist der Polizeihauptmann Žurov. Er bringt das hilflose Mädchen in seine Wohnung und kettet es ans Bett, während seine Mutter, die sich längst um den Verstand gesoffen hat, das teilnahmslos hinnimmt. Für Angelica beginnt eine schreckliche Leidenszeit in der Hand des skrupellosen Sadisten, während ausgerechnet Žurov mit der Aufklärung des Mordes und der Suche nach dem Mädchen beauftragt wird. Doch auch Artjom geht der Sache nach…
| Kurzinhalt - 1
Sowjetuninon, 1984. Artjom (Leonid Gromov), Professor für wissenschaftlichen Atheismus, bleibt mit seinem Wagen auf einer nächtlichen Landstraße liegen. Die merkwürdigen Bewohner einer nahe gelegenen Hütte helfen ihm, das Auto zu reparieren. Schnapsbrenner Aleksej füllt ihn währenddessen mit Wodka ab. Als Artjom fort ist, kommen Valera (Leonid Bichevin) und Angelica (Agnija Kuszenova) vorbei. Nachdem sich Valera ins Koma gesoffen hat, fällt Aleksejs Freund Žurov über Angelica her und verschleppt diese in seine Wohnung nach Leninsk. In Leninsk ist nun auch Artjom angekommen, doch von den erschütterlichen Vorgängen in Žurovs Wohnung ahnt er nichts.