FILMDETAILS | Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson
Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson
Biografie,
Dokumentation
| USA 2008
WERBUNG
| Kurzinhalt
Nachruf auf den legendären Erfinder des Gonzo-Journalismus. Hunter S. Thompson schrieb in den 60er und 70er Jahren für den "Rolling Stone" - damals sowas wie die "taz" Amerikas - und warf dabei alle Regeln des traditionellen Journalismus über den Haufen. Mit seinem subjektiv-anarchistischen Schreibstil, bei dem Drogenexzesse, Sexorgien, Gewaltdelikte und Wehrkraftzersetzung zum guten Ton gehörten, brachte er die Stimmung der Ära auf den Punkt. Durch zunehmende Alkohol- und Drogenexzesse litt seine Karriere in den 80ern und 90ern, bis er nach 9/11 mit einer überraschend pointierten und weitsichtigen Kritik der Bush-Regierung reüssierte. 2005 beging der Waffennarr seinen angekündigten Selbstmord. Alex Gibney malt ein differenziertes Bild der überlebensgroßen Ikone, basierend auf Interviews mit Zeitzeugen, vom Hell's-Angel-Gründer Sonny Barger bis hin zum Ex-Präsidenten Jimmy Carter.
| Kurzinhalt - 1
Dokumentarfilm über Hunter S. Thompson, Erfinder des Gonzo-Journalismus und vor allem bekannt als Autor von „Fear and Loathing in Las Vegas“. Doch Thompson war nicht nur exzessiver Drogenfreak und unkontrollierbarer Reporter, er schrieb auch – immer sehr subjektive – ernsthafte politische und gesellschaftliche Analysen; war Bürgerrechtsaktivist; kandidierte als Sheriff der Freak-Power-Partei; war ein Waffennarr; kurz: er war unbeschreiblich.