Donnerstag | 31. Mai 2012 | 05:14 Uhr
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  • Gnomeo & Julia

    Komödie, Animation, Romanze | Großbritannien / USA 2010
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      • Seit jeher liegen sich die beiden benachbarten Gartenzwergclans von Graf Zinnoberrot und Gräfin Blaublut in den Keramikhaaren. Warum, weiß zwar niemand mehr so genau, aber das tut der Fehde keinen Abbruch. Höhepunkt der Streitereien sind halsbrecherische Rasenmäherrennen, bei denen sich der rotbezipfelte Tybalt besonders fies verhält. Er hat es auf Gräfin Blaubluts Sohn, Gnomeo, abgesehen. Doch der ist viel zu gewitzt, um auf Tybalts miese Tricks hereinzufallen, und plant mit seinem besten Freund Benny seinerseits eine Racheaktion gegen die Roten. Als diese schief geht, muss der maskierte Gnomeo flüchten und landet in einem verwilderten Garten auf der anderen Straßenseite. Dort sieht er sie zum ersten Mal: Julia, die Tochter von Graf Zinnoberrot. Angelockt von einer wunderschönen Orchidee, mit der sie den heimischen Garten schmücken möchte, ist sie heimlich und verkleidet zu dem verfallenen Gewächshaus geschlichen. Denn so eine gefährliche Aktion hätte der überbesorgte Graf seiner Tochter nie erlaubt. Gnomeo und Julia durchzuckt es wie ein Blitz. Sie flirten, was das Zeug hält, und turteln durch den Garten. Als sie dabei im Pool landen, verlieren sie ihre Maskierungen und müssen schockiert feststellen, dass ihre große Liebe zum feindlichen Lager gehört!

        Julia weiht ihre beste Freundin Nanette ein, eine überdrehte und romantische Wasserspeier-Froschdame. Und die ist begeistert! Schließlich wird die verzweifelte Julia ihren Liebsten nun nie mehr wieder sehen – und etwas Romantischeres als das gibt es ja wohl nicht. Aber Nanette täuscht sich, denn der schwer verschossene Gnomeo ist bereits heimlich in den roten Garten geschlüpft, aktiviert dabei aber versehentlich eine musikalische Springbrunnen-Show und muss Hals über Kopf wieder flüchten. Gnomeo und Julia gelingt es in letzter Sekunde, sich für den nächsten Tag im verwilderten Garten zu verabreden. Währenddessen spitzt sich die Lage immer mehr zu: Tybalt und sein dümmlicher Handlanger, Plastikhirsch Faun, wollen den Blauen endgültig zeigen, was ’ne Harke ist. Und auf der anderen Seite versucht der in Liebesdingen völlig ahnungslose Graf Zinnoberrot, Julia mit dem dösigen Zwerg Paris zu verkuppeln, der überhaupt nicht zu seiner selbstbewussten Tochter passt. Schlechte Voraussetzungen für Gnomeos und Julias beständig wachsende Liebe.

        Vor allem als Tybalt die blaue Blütenpracht der gegnerischen Seite zerstört und sich Gnomeo in der Pflicht sieht, die Rosen der Roten ebenfalls zu vernichten. Aber würde er Julia dann nicht für immer verlieren? Das kann er natürlich nicht zulassen! Als Gnomeo und Julia am nächsten Tag im verlassenen Garten überraschend einen Verbündeten finden, verstärkt sich ihr Wunsch noch, trotz der Familienfehde einen eigenen Weg zu gehen: Sie befreien den einsamen Gartenflamingo Featherstone aus einem Schuppen. Der lädierte, aber quirlige Plastikvogel erzählt ihnen die traurige Geschichte, wie aus dem gepflegten Liebesgarten dieser überwucherte und verlassene Ort wurde und – noch schlimmer – wie Featherstone seine große Liebe verlor. Aber er weiß auch: Wahre Liebe könnte diesen Garten wieder zu neuer Blüte und Pracht bringen. Das ist es! Gnomeo und Julia wollen hier ihr eigenes, neues Zuhause gestalten.

        Doch dann kommt alles anders: Um seinen Freund Benny aus Tybalts Fängen zu befreien, tritt Gnomeo in einem gefährlichen Rasenmäherrennen gegen ihn an. Dabei verliert Tybalt sein Leben und der rote Mob jagt Gnomeo auf die Straße, wo er vermeintlich verunfallt und selbst in tausend Teile zersplittert! Die Blauen und Roten sind gleichermaßen geschockt. Das bedeutet: Krieg, Zwergenaufstand, denn Gräfin Blaublut will Rache für ihren Sohn. Und Benny hat auch schon eine Idee: Er organisiert den Terrafirminator, ein Rasenmähermonster mit unvorstellbarer Zerstörungskraft. Dass die Scherben auf der Straße gar nicht von Gnomeo stammen, sondern von einer Keramiktasse, und Gnomeo von einer Dogge weggeschafft wurde, hat bloß ein kleiner blauer Dekopilz bemerkt, der sich zu Featherstone schleicht, um ihm mit Händen und Füßen klarzumachen, was passiert ist. Denn sprechen kann er nicht. Währenddessen konnte sich Gnomeo wieder aus den Fängen des Hundes befreien und landet bei einem ganz besonderen Mann, dem er von seinem Dilemma erzählt: William Shakespeare, der als Denkmal im Park steht. Klar, dass ihm die Geschichte ziemlich bekannt vorkommt. Aber er kann Gnomeo keine Hoffnung machen, denn er weiß ja: Das wird böse enden!

        Da taucht Featherstone bei Gnomeo auf. In Windeseile rasen sie zurück nach Hause, doch es ist zu spät: Der Terrafirminator ist bereits geliefert worden und Benny startet den Angriff gegen die Roten. Er walzt alles nieder, das ganze gepflegte Gartenkleinod. Julia kann nicht rechtzeitig flüchten, weil sie auf ihrem Sockel festklebt, und bei Gnomeos Versuch, sie zu retten, werden beide unter dem Schutt des Sockels begraben. Der kleine Benny hat jedoch längst die Kontrolle über den riesigen Mäher verloren und durchbricht den Zaun zum blauen Garten! Als sich der Staub lichtet, bietet sich ein Bild der Verwüstung. Beide Gärten sind völlig zerstört. Graf Zinnoberrot und Gräfin Blaublut müssen geschockt und traurig erkennen, dass sie durch ihren Hass die eigenen Kinder verloren haben – als plötzlich eine Keramikhand aus dem Schutthaufen hervorstößt …

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