Danni (Annette Frier), mit ihren 31 Jahren nicht mehr ganz so junge Junganwältin, kämpft mit den Widrigkeiten des Berufseinstiegs. Als ehemalige Friseurin von „ganz unten“ muss sie schnell lernen, dass sie trotz absolvierten Staatsexamina in renommierten Anwaltskanzleien höchstens als Schreibkraft eine Chance hat. Die hohen Herrschaften haben Standesdünkel um rümpfen die Nase. Doch die sympathische Chaotin gibt nicht auf. So stöckelt sie auf kaputtem Absatz zu ihrer Freundin Bea (Nadja Becker), die im Caféshop einer Einkaufspassage arbeitet und damit in die - zunächst recht aussichtslose - Selbstständigkeit.
Hier unten, im Untergeschoss der Einkaufspassage hat Danni eine Idee: Sie stellt einfach einen Tisch und zwei Stühle auf und eröffnet zwischen Parkhaustür und Schlüsseldienst ihre eigene „Kanzlei“: Rechtsberatung – Eine Minute ein Euro! „Ich bin einfach sehr, sehr billig!“ meint sie zu Bea.
Dannis Witz, ihr Charme und ihr mitreißendes Wesen lässt sie schnell die Sympathien der Mitarbeiter aus den umliegenden Läden gewinnen. Neben Bea, die sowieso immer zu ihr hält, kann sie schon bald auch auf die Unterstützung von Massagesalonbesitzer Nils (Oliver Fleischer) und auf Schlüsseldienstmitarbeiter Rasoul (Elyas M’ Barek) setzen. Dass Dannis Leben von nun an beinahe Kopf steht, liegt auch an Anwalt Oliver Schmidt (Jan Sosniok). Der Konkurrent ist dummerweise ziemlich attraktiv. Und als ob dies nicht genug wäre, wartet zuhause Vater Kurt (Axel Siefer). Der sitzt im Rollstuhl und tötet Danni oftmals den letzten Nerv.
Mit Witz, Engagement und Biss versucht sich Danni aus der Tristesse der heimischen Hochhaussiedlung heraus zu kämpfen. Unkonventionell und mutig gewinnt Danni Lowinski Fälle, die schon verloren scheinen und vor allem solche, die kein anderer Anwalt jemals übernommen hätte. Danni ist nur eine Supermarkt-Anwältin. Aber die richtig!
| Kurzinhalt - 1
Die gelernte Friseurin Daniela Lowinski (Annette Frier), genannt Danni, hat es geschafft: Nach dem Abitur in der Abendschule und einem erfolgreich abgeschlossenen Jura Studium erhält sie ihre Zulassung als Rechtsanwältin! Doch Dannis hoffnungsvolle Bewerbungstour durch die großen Anwaltskanzleien Kölns gerät zu einem Spießrutenlauf: Keine Erfahrung, keine Referenzen – kein Job! Ihr Vater Kurt (Axel Siefer), der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt und mit ihr in der kleinen Wohnung lebt, rät Danni, wieder als Friseurin zu arbeiten. Doch so schnell lässt sich Danni nicht unterkriegen. Als sie ihre Freundin Bea (Nadja Becker) besucht, hat sie eine Idee: Sie eröffnet einfach ihre eigene Kanzlei – hier, in der Einkaufspassage! Zwischen Parkhauslift und Schlüsseldienst stellt sie einen Tisch, zwei Stühle und ein Schild auf, verlangt pro Minute Rechtsberatung nur einen Euro und ist für all diejenigen da, die zwar rechtliche Probleme, aber kein Geld für einen teuren Anwalt haben.
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