„HANGTIME“ ist ein Begriff aus dem Basketball, der den kurzen Zeitraum zwischen Absprung und Wurf bezeichnet. Hangtime ist also die Zeit der Entscheidung: Man hat sich vom Boden gelöst, jetzt muss man auch handeln – es gibt kein Zurück. Und das ist natürlich eine schöne Metapher für die Situation, in der Vinz, der Protagonist des Films, steckt. Er hat die Schule gerade hinter sich gelassen, jetzt muss er handeln, muss sagen, wie es weitergehen soll. Er hat zwar verschiedene Ideen für die Zukunft, hat die Entscheidung aber noch nicht getroffen.
Man kann mit 18 kaum wissen, was man will. Bei den meisten verläuft dieser Entscheidungsprozess vermutlich nicht reibungslos. Und das verstärkt sich noch, weil einem ja auch ein Studium, im Gegensatz zu früher, keine gesicherte Zukunft mehr bietet. Die Frage, was ich mit meinem Leben mache, ist also mit Sicherheit gerade bei jungen Leuten ein ganz großes Thema. Und davon handelt dieser Film.