Die Geschichte, die in HANGTIME - KEIN LEICHTES SPIEL erzählt wird, basiert auf einer Idee und ersten Buchfassungen von Christian Zübert. Der Autor und Regisseur ist in Würzburg aufgewachsen und viele Elemente in der Geschichte - die Schilderung des Basketball-Milieus und der Bruder Geschichte, die Freunde usw. - sind durchaus von seinem eigenen Umfeld als Jugendlicher inspiriert.
Eine erste Buchfassung stellte er vor einigen Jahren schon den Produzenten von Little Shark Entertainment vor, mit denen er seit seinem Regiedebüt LAMMBOCK (2000/01), das von Little Shark Entertainment produziert wurde, immer wieder eng zusammen gearbeitet hat. Produzent Tom Spieß, der Zübert genau wie Sönke Wortmann schon lange kennt, war sofort sehr angetan von dem ersten Entwurf: „Christian Zübert hat einen eigenen Stil zu schreiben und eine sehr glaubwürdige und authentische Figurenführung in seinen Geschichten. Er kann Geschichten glaubhaft erzählen, hat einen sehr eigenen Erzählstil, eine sehr eigene Sprache. Das hat uns beeindruckt.“
Nach der Zusammenarbeit an dem Kinderfilm DER SCHATZ DES WEISSEN FALKEN (2004), den Christian Zübert geschrieben und inszeniert hat, haben er und Little Shark den Stoff weiterentwickelt und Wolfgang Groos als Regisseur in die Hände gegeben, Sönke Wortmanns Regieassistent bei DAS WUNDER VON BERN (2003).
„Das Drehbuch hatte damals zunächst noch eine etwas andere Form“, erinnert sich Groos, „es war auch noch viel weniger detailliert.“ Nachdem der Stoff nochmals geruht hat, während Little Shark in Zusammenarbeit mit u. a. Wolfgang Groos die Fernsehserie FREUNDE FÜR IMMER (2005) produzierte, wurde die Arbeit an HANGTIME wieder aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt gab Zübert das Drehbuch an Heinrich Hadding ab, weil er selbst das Gefühl hatte, sich inzwischen von dem Stoff entfernt zu haben.
Hadding und er kannten sich gut und Zübert traute ihm zu, die Geschichte in seinem Sinne weiter auszuarbeiten. Hadding hatte gerade ebenfalls als federführender Autor und auch als Regisseur an einigen Folgen von FREUNDE FÜR IMMER mitgearbeitet. „Wir haben Heinrich von dem Stoff erzählt und er hat viele gute Ideen gehabt, die Geschichte so, wie wir sie erzählen wollten, weiterzuentwickeln“, so Tom Spieß. Wolfgang Groos ergänzt, dass Heinrich Hadding zum Beispiel noch viel an der Liebesgeschichte zwischen Vinz und Kathi gearbeitet und auch den Konfl ikt zwischen den beiden Brüdern noch weiter ausgearbeitet hat, während die „Buddy-Geschichte“ zwischen Vinz und seinen Freunden schon in Züberts Version ein großes Gewicht hatte. Tom Spieß betont aber, dass die gute Balance zwischen dramatischen und komischen Elementen in der Entwicklung des Stoff es von Anfang an von zentraler Bedeutung war: „Wir wollten zeigen, dass eine solche Geschichte sowohl komisch als auch ernsthaft sein kann. Nicht nur, weil wir den Zuschauern Unterhaltung bieten wollten, sondern weil es so auch authentisch ist.“
Von 2005 an schrieb Heinrich Hadding in intensiver Zusammenarbeit mit Sönke Wortmann und Wolfgang Groos das Drehbuch in der Form zu Ende, in der es dann auch verfilmt wurde.