Während der neun Monate währenden Dreharbeiten bereiste die Crew nicht nur Seoul und Jeongeup in Korea, sondern auch die Wüste Gobi, das Tor zur Seidenstraße, die Eisenbahnstrecken um Tunhuang und Chia-yu-kuan und das nahezu endlose Landesinnere von China. Dorthin begaben sich die Filmemacher zuerst, als sie nach den weiten Ebenen und unverstellten Horizonten suchten, die den Western berühmt machten. Regisseur Kim Jee-Woon bemerkt: „China kann dich härter fordern, als du jemals erwartet hättest, aber es gibt dir auch Bilder, von denen du nie zu träumen wagtest.“
Die 400 Mitglieder der Crew mussten Anstrengungen überstehen, die ihre schlimmsten Erwartungen übertrafen. Tagsüber kletterte das Thermometer auf 40 Celsius. Morgens hingegen lagen die Temperaturen nur um die 10 , so dass die Schwankungen satte 30 Grad betrugen. Der Wetterbericht wurde regelmäßig von unberechenbaren Wüstenwinden und plötzlichen Hitzewellen Lügen gestraft – aber den Dreh konnte all dies nicht stoppen. Oft gab es nicht einmal Straßen, die zu den gesuchten Locations führten, so dass sich das Team die Wege teilweise selbst ebnen musste. Das fertige Ergebnis zeigt also nicht nur den Überlebenskampf und die Suche der drei Hauptfiguren nach Glück, sondern auch den Sieg der Crew über die manchmal geradezu unmenschlichen Arbeitsbedingungen.