Chany-yi ist ein kaltblütiger Mann, der ohne Reue tötet, um seine Ziele zu erreichen. Aus einem Zweikampf muss er immer als Sieger hervorgehen. Er ist ein sehr stolzer Mensch, der lieber sterben möchte als zu verlieren.
„Mit Regisseur Kim Jee-won arbeite ich nach A BITTERSWEET LIFE nun schon zum zweiten Mal zusammen. THE GOOD, THE BAD, THE WEIRD ist unterhaltender, und am Set hatten wir noch mehr Spaß. Die Atmosphäre des Films mag zwar düster sein und erfüllt von Leiden und Pein, aber das Genre erzeugt bei den Charakteren wie auch beim Zuschauer eine große Spannung und der Spaß kam nicht zu kurz. Chang-yi ist in vielem das Gegenstück zu Tae-goo. Ihm geht es überhaupt nicht ums Überleben, der Tod bedeutet ihm nichts. Ihm bedeutet nur der Triumph etwas. Selbst im Kampf macht er sich nicht viele Gedanken darüber, am Leben zu bleiben. Er denkt nie daran, dass er sterben könnte. Zum ersten Mal in meiner Karriere einen Bösewicht zu spielen, war eine erfrischende Erfahrung. Ich machte mir keine Sorgen um seinen Hintergrund und seine Motivation, sondern entwarf einfach einen besonderen Ausdruck, eine Art zu gehen, zu sprechen und wollte mit all dem seinen Charakter ausdrücken. So ist Chang-yis Kaltblütigkeit auch in den Action-Szenen deutlich zu sehen.“