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  • "Unter Uns": Interview mit Mars Saibert

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    Mars Saibert © RTL

    Der Schauspieler Mars Saibert ist seit August 2005 bei der RTL-Soap „Unter Uns“ mit an Bord und spielt dort die Rolle des Martin „Mars“ Sommer. Dieser hat immer ein offenes Ohr für seine kleine Schwester Charlotte (Anna J. Kapfelsperger), die seine Geduld allerdings häufig auf die Probe stellt. Doch wann wird er sich endlich wieder glücklich verlieben, nachdem Romy (Sarah Ulrich) sein Herz gebrochen hat?

    Die Rolle des Martin Sommer in „Unter Uns" ist Mars´ erste große Fernsehrolle. Zuvor hatte es ihn eher in die musikalische Welt verschlagen, denn er war schon in einigen Bands als Sänger unterwegs. Bekannt wurde sein musikalisches Können vor allem durch sein Lied „Borderline“, das er im März 2006 anlässlich des Serientodes von René Sturm (Sven Waasner) in „Unter Uns“ komponierte. Danach veröffentlichte er auch ein eigenes Album.


    Interview mit Mars

    Sie spielen die Rolle des Martin Sommer in „Unter Uns“. Können Sie sich mit dieser Rolle identifizieren? Was haben Sie mit Martin gemeinsam und was überhaupt nicht?

    Die Rolle des Martin Sommer ergab sich ja aus einem Gastauftritt mit meiner Band "Juicy Junk" in der Soap, bei dem wir uns alle selbst gespielt hatten. Insofern hat die Rolle des Martin Sommer schon einige Parallelen und Eigenschaften, die wir teilen.

    Wir beide arbeiten an unserer Karriere als Musiker und fühlen uns auf der Bühne am wohlsten, sind entspannte Zeitgenossen und schlafen gerne - aber meistens zu wenig. Im Gegensatz zu meiner Rolle muss ich privat jedoch nicht den großen Bruder markieren und mir ständig Gedanken machen, in welches Dilemma mich meine kleine Schwester mal wieder reinbuxiert. Das sieht in meinem normalen Leben eher umgekehrt aus (lacht).


    Sie sind im realen Leben auch Musiker. Haben Sie zurzeit einige neue Projekte in Planung? Und was ist Ihnen wichtiger – die Musik oder die Schauspielerei?

    Zurzeit ist nichts in Planung, aber abgeschlossen (lacht). Mein neues Soloalbum "Play" ist soeben fertig geworden und die aktuelle Single "Let there be Love" ist kürzlich veröffentlicht worden. Ich freue mich wahnsinnig auf die kommende Tour, die am 20. November 2009 startet. Ich werde mit meinen brandneuen Songs den "DSDS"-Gewinner Daniel Schumacher supporten. Dann darf ich endlich wieder auf der Bühne stehen, das habe ich in letzter Zeit sehr vermisst - live spielen, die Songs testen, Spaß haben und den Leuten eine gute Zeit bieten!
     
    Die Musik war und ist immer meine große Leidenschaft gewesen. Sie ermöglicht es mir, Melodien und Songs zu schreiben, die in diese welt geboren werden, wachsen können und im besten Fall den Zuhörern etwas geben können, das ihnen gut tut - und genau das ist ein schönes Gefühl und eine tolle Motivation. Als ich zum Beispiel mit Peter Reckord den Song "Borderline" geschrieben habe, haben wir niemals erwartet, dass so viele Menschen Trost und Hoffnung in diesem Lied finden könnten.

    Die Schauspielerei interessiert mich jedoch auch sehr und fordert mich auf eine ganz andere Weise. ich habe in dem Bereich noch eine Menge zu lernen und freue mich über jede neue Erfahrung, aber es gibt mir nicht diese Zufriedenheit wie ein neuer selbst geschriebener Song. 


    In welche Richtung sollte sich Ihre Rolle entwickeln? Was würden Sie gerne einmal spielen? 

    Das liegt natürlich in den Händen der Autoren und ist abhängig von den Geschichten, in denen man verstrickt ist. Zurzeit spiele ich gerne mit meinem Serienkollegen Milos Vuckovic die "Buddy"-Nummer, d.h. wir erleben zusammen lustige Situationen und versuchen die komödiantischen Aspekte auszuspielen - wie den Charackter dümmer darzustellen, als er eigentlich ist, um witzige Szenen zu erschaffen. Das macht mir zurzeit sehr viel Spaß.

    Herausforderungen im Bereich Schauspiel sind natürlich immer extreme Rollen, die Vorbereitung und ein hohes Maß an Identifizierung verlangen, um glaubwürdig zu sein. Wenn man sich Christian Bale z. B. in "The Machinist" ansieht, dann weiß man: Der Junge hat echt gelitten, um diese Rolle authentisch rüberzubringen. Sowas wäre schon eine Herausforderung für mich!


    Kommen Sie auch privat gut mit den Kollegen von „Unter Uns“ aus?

    Wir sind wie eine große Familie und ich kann auf jedenfall sagen, dass wir immer eine -menge Spaß am Set haben. Ein paar Kollegen sind richtig gute Freunde geworden und natürlich lassen wir dann schon mal zusammen die Sau raus (lacht).


    Mit welchem bekannten Schauspieler oder bekannten Schauspielerin würden Sie gerne einmal zusammenarbeiten?

    Ein guter Freund und Schauspielkollege von mir, Sönke Möhring, hat gerade mit Brad Pitt in "Inglourios Basterds" gespielt. Für so eine Erfahrung beneide ich ihn natürlich. Aber mit Bruce ein paar böse Jungs verdreschen, wäre natürlich auch cool. Mal mit den Jungs von Danny Ocean ein Ding zu drehen, könnt ich mir auch gut vorstellen.

    Und wenn wir hier in Deutschland bleiben, dann war es schon sehr toll, eine Szene mit Til Schweiger zu drehen. "Zweiohrküken" wird übrigens ganz schön lustig werden...


    Wie sind sie eigentlich zu „Unter Uns“ gekommen? Und was wären Sie wohl geworden, wenn Sie nicht zur Schauspielerei gefunden hätten?

    Das Fragen sich meine Eltern bestimmt heute noch (lacht). Ich habe früher mein Geld erst als Beikoch in einem Restaurant verdient und hatte das Glück, dann als Model entdeckt zu werden. Dadurch hatte ich mehr Zeit mit meiner Band "Juicy Junk" abzuhängen, Songs zu schreiben und Gigs zu spielen. Eine tolle Zeit war das!

    Aber leider wurden wir nach unserem ersten Album von der Plattenfirma gedroppt und wie es das Schicksal wollte, hatte uns eine Casterin bei einem Gig gesehen und wir haben ihr anscheinend gefallen. Ich habe daraufhin ein Casting gemacht und "Unter Uns" mochte die Idee, eine Band für eine Sommerepisode einzubauen. So kam ich letztendlich zu "Unter Uns".


    Schauen Sie oft Fernsehen? Oder gehen Sie gern ins Kino?

    Wenn ich die Zeit habe, gehe ich sehr gerne ins Kino - meistens auch alleine, was die meisten nicht verstehen können. Aber wenn ich ins Kino gehe, möchte mich auf den Film konzentrieren und ich kann alleine am Besten abschalten. Kino ist einfach toll, denn man nimmt immer Irgendwas mit nach Hause.

    Außerdem liebe ich die schräge und unkonventionelle Webserie "Sex and Zaziki". Ich bin total froh, die Jungs kennengelernt zu haben und stolz, sagen zu dürfen, dass ich jetzt ein Part dieses Projekts bin. Wir arbeiten gerade an der neuen Staffel und ich kann nur sagen: Schnallt euch an, das wird sehr sehr lustig - das Schlüsselloch zur Männerwelt (lacht). 

    Hier finden Sie eine Übersicht der Soap-Wochen bei Cinefacts.de!

Verfasst am 06.11.2009 um 09:00:00 Uhr von Sabrina Brixius RSS Logo Facebook Logo

 
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