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Die Cologne Conference, 1991 gegründet, ist mit 5.000 erwarteten Besuchern eine der führenden deutschen Veranstaltungen zu Gegenwart und Zukunft des Mediums Fernsehen. In ihrer 17. Auflage zeigt die Cologne Conference vom 26. September bis 2. Oktober 2007 Fachbesuchern und dem interessierten Publikum das Beste der internationalen Fernsehproduktion. Ausgewählt aus über 800 Programmen aus über 40 Ländern präsentiert die profilierte „TopTen“-Reihe zehn herausragende Produktionen in deutscher Erstaufführung.
Eröffnet wird die Cologne Conference am Mittwoch, 26. September um 20.00 Uhr mit der britischen TV-Serie „The Street“. Zur feierlichen Eröffnungs-Präsentation der prominent besetzten Granada-Produktion aus der Feder von Jimmy McGovern werden Regisseur David Blair und die Produzentin Sita Williams in Köln erwartet.
Ein zentrales Thema der profilierten Lecture-Reihe ist in diesem Jahr der zeitgenössische Zusammenhang zwischen Fernsehen, Internet und Kino. Unter dem Titel „The Show must go Online“ werden die Perspektiven der Fernsehunterhaltung im Online-Zeitalter sondiert. Ein weiterer Fokus der Lectures liegt auf den Stars unter den Emerging Markets im Mediengeschäft, wie China, Indien oder Brasilien.
Der neue Filmpreis Köln, der in diesem Jahr erstmalig von der Stadt Köln und der Filmstiftung NRW im Rahmen der Cologne Conference verliehen wird, geht an den Oscar-Preisträger Paul Haggis. Mit Filmen wie „L.A. Crash“ oder „Million Dollar Baby“ und TV-Arbeiten wie „The Black Donnellys“ oder „EZ Streets“ hat der 55-jährige Autor und Regisseur wesentlich zur Weiterentwicklung der Film- und Mediensprache beigetragen. Der mit € 25.000 dotierte Preis setzt sich werkübergreifend mit der Grammatik und Poetik der audiovisuellen Medien auseinander. Paul Haggis unterbricht seine Arbeit am neuen James-Bond-Film, um den Preis am Freitag, den 28. September bei den Preisverleihungen der Cologne Conference entgegenzunehmen.
Den TV Spielfilm-Preis erhält in diesem Jahr der niederländische Star-Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn für seinen Kino-Erstling „Control“. Das international gefeierte Filmdrama über die legendäre Band Joy Division wurde von der Jury als herausragender Beitrag der Festival-Reihen ausgewählt. Anton Corbijn wird seinen Film im Rahmen der Cologne Conference am Freitag, den 28. September um 17.30 Uhr als deutsche Festivalpremiere dem Kölner Publikum präsentieren.
Der Autorenpreis, gestiftet von Network Movie, geht in diesem Jahr an Hannah Hollinger. Mit Fernsehfilmen wie „Die Mutter“ oder „Liebe Amelie“ lieferte die TV-Autorin in den vergangenen Jahren konstant herausragende Arbeiten. Ihr letzter Film „Zeit zu leben“ schaffte es als einziger deutscher Fiction-Beitrag in die diesjährige TopTen-Reihe. Zur Premiere des Familiendramas im Rahmen der Cologne Conference am Donnerstag, den 27. September um 19.30 Uhr werden zahlreiche Mitwirkende in Köln erwartet, darunter die Darsteller/innen Katharina Böhm und Thomas Dannemann sowie Regisseur Matti Geschonneck.
Der in Kooperation mit The Nielsen Company verliehene Hollywood Reporter Award für ein TV-Format, das in herausragender Weise für den deutschen Markt umgesetzt wurde, geht an die Granada-Produktion „Das perfekte Dinner“. Mit seiner außergewöhnlichen Dramaturgie hat das Programm das Trend-Genre der Koch-Shows zukunftsweisend weiterentwickelt. Im deutschen Markt bescherte „Das perfekte Dinner“ dem Sender VOX hervorragende Marktanteile.
In der ebenfalls neu geschaffenen, medienübergreifenden Festival-Reihe „Look“ erweitert die Cologne Conference den Blick auf Werke, die sich durch eine besondere Bildsprache auszeichnen, und den Pfad der weiteren Entwicklung junger Medienformen vorzeichnen. Gezeigt wird unter anderem Anton Corbijns international gefeiertes Filmdrama „Control“ über die englische Rockband Joy Division.
In der diesjährigen Kultnacht präsentiert die Cologne Conference gemeinsam mit RTL II das Superhelden-Epos „Heroes“ als Deutschlandpremiere. Mit einer Mischung aus Science Fiction, Dramedy und familientauglichem Splatter begeistert die US-Serie nicht nur Comicliebhaber und konnte sich in den USA bereits nach einer Staffel das Label „Kultserie“ sichern.
Über neue Konzepte für die Serienproduktion spricht der renommierte US-Autor Lee Goldberg („Monk“). Des Weiteren zeigt der Sender VOX die BBC-Serie „Fight for Life“. In weiteren Avant-Premieren zeigt das ZDF Ausschnitte aus „Das Wunder von Berlin“, sowie der WDR das TV-Movie „Fremde Tochter“ und die Produzentin Gabriela Sperl das Psycho-Drama „Das letzte Stück Himmel“.
| Verfasst am 23.09.2007 um 10:00:00 Uhr von Sabrina Brixius | ![]() |
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