Autolycus, der König der Diebe, hat mal wieder ein Meisterstück geliefert. Ihm ist es gelungen, den wertvollsten Rubin der Welt zu stehlen. Doch kaum ist er den Wachen entkommen, begegnet er Xena und Joxer. Vor lauter Respekt vor Xena gibt er den größten Rubin aller Zeiten wieder zurück. Sein Ärger ist groß, als er erkennt, dass Xena gar nicht Xena ist, sondern die Kellnerin Meg, die von Joxer perfekt auf Xena getrimmt wurde. Das Pärchen ist auf der Jagd nach der Krone der Athena, die einst König Cleades gehört hatte, der seit 20 Jahren spurlos verschwunden ist. Natürlich beteiligt sich Autolycus an der Schatzsuche, zumal Joxer ihm einen Anteil vom Gewinn verspricht. Doch ohne Xena laufen nur wenige der gewagten Unternehmungen mit der nötigen Präzision ab. Völlig unerwartet überwältigen die sonst so flatterhafte Meg mütterliche Gefühle, als sie den 'Schlüssel zum Königreich' in den Armen hält: ein freundliches Baby männlichen Geschlechts, auf das sich ihre ganze Liebe konzentriert und dessen Erziehung sie ihr zukünftiges Dasein widmen will. Megs etwas egoistische Mutterliebe findet ihre Belohnung, denn, einer alten Legende entsprechend, verwandelt sich das Kind durch ihre Liebe in den verschollenen König Cleades. Er wurde einst von Athena in ein Baby verwandelt, damit er mit unschuldigen Kinderaugen sehen sollte, wie sein Schreckensregiment sein Volk zu Grunde gerichtet hatte. Xena braucht zum Happy End nur noch ein wenig beizutragen, als sie verspätet nach Thrasos kommt. Die korrupten Statthalter zu vertreiben, ist nach so großen Ereignissen ja nur noch ein Kinderspiel.